Archiv der Kategorie: Allgemein

Meine Kochbücher…Nr. 116

Well, this is a first. This will be the first entry in english on this blog and I guess it will be only an exception due to the current book I will introduce today. This paperback was published in 1983 by Search Press Ltd. although this is the Pitman reprint from 1984.
“Home-Made and at a fraction of cost”, written by an author who´s charming name Polly Pinder creates instant illusions of picturesque english country retreats deep in the middle of Wiltshire heavy with the scent of honeysuckle and burnt-tip orchids suddenly intermixing with freshly brewed coffee and warm butter piklets….
Home-Made and at a fraction of the cost
Ok, stop! Nur, dieses Buch ruft auf 127 Seiten genau diese Assoziationen wach, wenn die Rede ist von “Herb and Onion bread” oder “Lactic curd cheese”oder “Ginger toffees”. Aber nicht nur typisch englische Rezepte zum Essen werden hier vorgestellt, nein, das Buch geht noch einen Schritt weiter und bietet auch noch Anleitungen zum Herstellen von “cleansing cream”, “Spiced egg soap” oder “Perfumed beads”. Sozusagen also eine Mischung aus Kochbuch und Do-it-yourself-Buch.

Hat man die Rezepte, die natürlich in Englisch sind, übersetzt, die Mengenangaben umgerechnet und herausgefunden, was Trangacanth ist (keine Sorge, es geht auch so und nein, ich verrate es jetzt nicht!), kann man loslegen. Und bis auf das Räuchern sollte sich auch alles in einem normalen Haushalt ziemlich gut umsetzen lassen und macht nicht mehr Arbeit als Marmelade kochen.

Die Anleitungen sind sehr schön ausführlich und gut beschrieben und die Zutaten lassen sich eigentlich auch gut auftreiben bzw. im Zweifelsfall bestellen. Man kann sich also an vielem einmal versuchen, gerade weil die hergestellten Mengen auch darauf ausgelegt sind, daß sie leicht verbraucht werden können.

Was das …”and at a fraction of cost” (also sozusagen zum Sparpreis) angeht: Na ja, also, da muß man ehrlich sagen, daß man oft nicht günstiger wegkommt, als wenn man die Sachen fertig kaufen würde (zum Beispiel wenn Frangipani-Öl und Ylang-Ylang Öl für ein Rezept gebraucht wird). Aber es soll hier ja auch nicht das Sparen sondern das Selber machen und der Spaß dran im Vordergrund stehen, besonders, wenn man so auch genau weiß, was wo drin ist.

Schöne Sache wer Englisch kann, schöne Sache wer Englisch üben will, ach, einfach eine schöne Sache an sich.

Wirsing, Sususi

Shennong Teamaker

Seit kurzem ist bei mir der Shennong Teamaker von T4U (Tea for You) im Test. Wie jetzt? Seit wann braucht man für Tee mehr als eine Kanne und Wasser? Na, zugegeben, brauchen braucht man das nicht. Aber gerade für die Arbeit ist er unheimlich nützlich. So sieht er aus; nicht besonders groß, eine ideale 400 ml Füllung findet darin Platz (das ist genau passend für einen Thermobecher!). Der Teamaker ist zweiteilig, oben der “Teamaker” und unten ein Untersetzer, damit nichts kleckert.
Shennong Teamaker
Und so funktioniert der Teamaker: Tee rein, heißes Wasser drauf, ziehen lassen. Man kann übrigens problemlos losen Tee direkt in den Teamaker geben, das feine Sieb vor dem Auslaß hält alles zurück. Aber dann muß man den losen Tee wieder aus dem Teamaker kratzen und das ist mir, gerade auf Arbeit, etwas zu lästig. Deshalb nehme ich hier auch die Teebeutel für losen Tee.
Shennong Teamaker aufgegossen
Sobald der Tee fertig gezogen ist, kann er abgegossen werden. Halt! DAS macht jetzt der Teamaker fast selbst. Sonst wäre er ja nur eine weitere Teekanne. Der Teamaker wird jetzt genommen…
Shennong Teamaker fertig
…und vorsichtig auf eine Tasse/Glas/Thermobecher gesetzt. Am Besten auf etwas, das 400 ml fasst und den Durchmesser einer Kaffeetasse hat. (kleiner geht auch, dann sabbert es aber etwas; größer löst den Mechanismus nicht aus).

Sobald der Teamaker auf dem Glas steht, wird durch den Glasrand unten ein Ventil mit einer Metallkugel nach oben gedrückt, die Metallkugel verschließt den Auslaß nicht mehr und der Tee läuft automatisch in das Gefäß unter dem Teamaker. Nimmt man den Teamaker hoch, stoppt das Fließen.
Shennong Teamaker ablassen
Ist der Teamaker leergelaufen, stellt man ihn auf dem mitgelieferten Untersetzer ab, damit kleine Resttropfen nicht herumkleckern. Nimmt man guten Tee, kann man ihn so sogar noch 1 – 2 mal aufgießen.
Shennong Teamaker leer
Also, bis jetzt bin ich davon ziemlich begeistert! Natürlich ist die Zubereitungszeit des Tees immer noch die gleiche, aber es macht viele Dinge einfacher: ich muß mir nicht überlegen, wo ich den Teebeutel loswerde. Der Teebeutel/Tee bleibt einfach so lange im Maker, bis ich ihn nicht mehr brauche und kann ohne Probleme öfter aufgegossen werden. Ohne sabbern. 400 ml sind die ideale Menge für eine Thermobecherfüllung. Bis jetzt ist er auch noch dicht; wie lange das so ist, zeigt natürlich erst der Langzeittest. Nimmt man Teebeutel für den Tee ist auch die Reinigung sehr einfach. Ab und zu entkalken ist natürlich je nach Wasserhärte nötig und wen die Teeränder (die sich mit der Zeit ablagern werden) stören, der muß halt ab und zu mal Corega-Tabs reinschmeißen. (Kein Witz. Hilft wirklich gegen Teeränder!)

Ach ja, der Teamaker ist aus Kunststoff und nicht aus Glas, daher ist er auch nicht schwer und läßt sich leicht auch in den Urlaub mitnehmen.

Wirsing, Sususi

dusch das Traumland Deo

Hach, wie hieß es doch schon mal so schön? “…denn wen man nicht gut riechen kann, tja, der bekommt auch keinen Mann…” Zwar ist diese Bac-Werbung schon etwas her, aber eines der wichtigsten täglichen Kosmetik-Utensilien ist immer noch das Deo! Leider wird gerade dieses von vielen immer wieder sträflich vernachlässigt.

Dabei ist die Auswahl doch heutzutage wirklich mehr als gigantisch: Deo Spray, Sticks, Roll-on, Zerstäuber, Puder, naja, ect pp. Eigentlich bin ich eher der Roll-On-er, da die meisten Sprays einen leichten Erstickungsanfall mit 5 Minuten Niesen nach sich ziehen, aber auf der Arbeit ist die Umkleide groß genug und man hält sich dort nicht lange auf, so daß ich durch aus auch auf Sprays zurückgreife.

Davon teste ich gerade ein Neues: das dusch das Deo “Traumland”. 75 ml sinnlichen Dufts, das verspricht zumindest Unilever. Das Deo gehört zur neuen compressed-Serie von Dove, Rexona und dusch das; hier sollen durch einen neuartigen Sprühkopf und CO2-reduzierte Füllung nicht nur die gleiche Ergiebigkeit wie die 150 ml großen Deos erreicht werden sondern sie sollen auch umweltfreundlicher sein.
dusch das Deo Traumland
48 h soll die Deowirkung anhalten – ähem, ich gebe zu, das habe ich nicht ausprobiert. Ich gehe auch mal davon aus, daß eine derartige Deowirkung bei einer normalen Körperhygiene völlig unnötig ist. Wie ein Sprühdeo funktioniert, sollte eigentlich selbsterklärend sein – für alle anderen steht es aber auch noch mal auf der Dose.

Der Duft ist wirklich gut. Nicht zu blumig, nicht zu süß, nicht zu intensiv und nicht zu vorherrschend. Er sollte sich also auch nicht mit dem Parfüm ins Gehege geraten. Bei Sprühen hat man den Eindruck, das Deo entweicht etwas sanfter als bei anderen Deosprays und fühlt sich auf der Haut dadurch auch etwas besser an. Der “Vereisungseffekt” ist auch bei Unterschreitung der Abstandsgrenze zum Sprühen nicht so stark.

Was aber wirklich wichtig ist, das ist die Wirkung. Und die ist wirklich super! Dieses Deo schlägt definitiv Dove, Baleo und Nivea um Längen was die Wirkung angeht. Und zwar nicht nur im Alltag (da glaube ich sogar die 48 Stunden Wirkung….) sondern, und das ist für mich besonders wichtig, auch bei der Arbeit. Einzig beim Sport versagt es, aber nach 10 km Nordic Walking hat bisher noch jedes Deo versagt.

Von mir gibt es hierfür eine ganz klare: kann man wirklich kaufen – Empfehlung!

Wirsing, Sususi

UPDATE: Heute kam meine Kollegin, der ich eine der Test-Deos zum mittesten gegeben habe und hat mir mitgeteilt, daß sie das Deo zwar geruchlich richtig toll findet, aber leider davon einen Ausschlag bekommen hat. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Leute auf Kosmetik-Produkte reagieren… Nach dem Durchlesen der Inhaltsstoffe waren wir aber auch noch nicht schlauer, denn es ist nichts drin, was in ihrem anderen Deo nicht auch drin ist. Das Deo ist zwar alkoholfrei, aber mit Aluminium, vielleicht war es das? Obwohl es auch in ihrem normalen Deo drin ist, kann es manchmal sein, daß man auf bestimmte Kombinationen von Stoffen komisch reagiert, die in anderen Kombinationen oder einzeln nichts ausmachen. Wir werden es wohl nie erfahren…. Mir bekommt das Deo nach wie vor sehr gut.

Meine Kochbücher…Nr. 115

bofrost*. Kennt, glaube ich, zumindest dem Namen nach, jeder. Immerhin ist bofrost* in Europa der größte Direktvertreiber von TK-Waren. Dazu gibt es einen schönen Katalog, in dem man sich durchs ganze Sortiment von geschnittenen Zwiebeln bis zu fix und fertigen Gerichten wie Hirschbraten in Cassis-Soße eigentlich alles nach Hause liefern lassen kann. Natürlich zum entsprechenden Preis! Was viele aber nicht wissen: es gibt von bofrost* auch ein Kochbuch von 1984. Dieses:
Kochen mit bofrost
Hier werden auf 218 Seiten kleine Köstlichkeiten, raffinierte Fischküche oder Köstliches für schlanke Schlemmer zubereitet, unter Verwendung der TK-Produkte aus dem Sortiment. So wird durch geschickte Kombination aus TK-Hirschbraten, TK-Brokkoli und diversen frischen Zutaten “Diana´s Hirschtoast”. Oder aus TK-Hähnchenschenkeln und TK-Petersilie + Sonstigem die “Rübezahlkeulen”. Obwohl bofrost* sogar TK-Sahne und Creme Fraiche hat, kann man diese natürlich auch getrost frisch verwenden (oder einen andren TK-Hersteller). Gilt logischerweise ebenso für alles andere, aber TK macht das Leben ab und an einfach leichter.

Ich finde, daß man bei diesem Buch das Hauptaugenmerk nicht darauf legen sollte, daß alle Rezepte aus TK-Produkten zubereitet wurden – sondern eher darauf, daß dabei schmackhafte Gerichte herauskamen, die einfach bis raffiniert und lecker sind. Ob man jetzt zuerst die Tiefkühltruhe voll hat und sich dann danach überlegt, was man kocht, oder umgekehrt, das bleibt einem selber überlassen.

Der Großteil der Rezepte ist für 4 Personen berechnet und die Zubereitung ist schön einfach aufgeschlüsselt. Eigentlich das ideale Werk für alle, die nicht so wirklich einen Plan haben, wie man ein schönes Gericht hinbekommt, da die meisten Sachen hier schon kochfertig vorbereitet verwendet werden.

Wirsing, Sususi

Schmuckwelten Pforzheim

Wenn man Pforzheim hört, dann denkt man: Gold. Immerhin ist Pforzheim DIE Goldstadt schlechthin und ist weltweit bekannt als Zentrum der Schmuckindustrie. Kein Wunder also, daß Pforzheim diverse Ausstellungen und Museen hat, die sich mit dem Thema Schmuck beschäftigen. Zum Beispiel die Schmuckwelten. Ein ganzes Gebäude beherbergt mitten in der Innenstadt die Schmuck-Erlebniswelt, die Mineralien-Welt, die Einkaufswelt und eine kleine gläserne Manufaktur. Für die Schmuck-Erlebniswelt und die Mineralienwelt muß etwas Eintritt gezahlt werden: als Kombiticket für 8 € zu besichtigen; einzeln kostet die Schmuckwelt 6,50 €.

Parken kann man entweder in der nebenan gelegenen Schlössle-Galerie, im Sparkassen-Parkhaus oder im Parkhaus vom Hilda-Gymnasium. Alternativ ist es vom Bahnhof ca. 5 Minuten langsames Laufen und der Bus hält direkt nebendran am Leopoldplatz. Die Schmuckwelten selber sind barrierefrei zugänglich und zu besichtigen.

Also, auf geht´s!

Hat man seine Eintrittskarte, geht es zuerst in einen Raum, in dem man ein kleines Video zur Herkunft der Elemente auf der Erde gezeigt bekommt. Im nächsten Raum findet man verschiedene Schau-Vitrinen. Diese sind, dank eines kleines Podests, auch für Kinder gut einzusehen. Ein wenig lästig ist allerdings, daß die Vitrinen einen Sensor haben, der bei Bewegung vor der Vitrine das Licht innen aktiviert. Sehr umweltfreundlich, aber leider manchmal etwas blöd, wenn man sich Stücke auf einer Seite des Kastens etwas genauer ansehen möchte und immer wieder mittig mit der Hand vor dem Sensor wedeln muß – das Licht bleibt nämlich sonst nicht lange an.
Gußbaum 2
Zu sehen sind zum Beispiel verschiedene Gußbäumchen, Goldschmiedewerkzeuge, dokimastisches Zubehör (erklär ich irgendwann mal genauer – ist schließlich mein Beruf) und natürlich auch Schmuckstücke wie dieser Halsreif.
Halsreif
Geht man weiter, landet man bei der Verteilung der Edel-u. Halbedelsteine quer über den Globus und kann vom Amethyst bis zum Citrin viel bewundern.
Citrin
Ganz toll ist auch der Diamanten-Raum: dort kann man versuchen, die 4 Unterscheidungsmerkmale von Diamanten (Cut, Colour, Carat, Clarity) selbst mal mit bloßem Auge zu erkennen: was bei Cut noch relativ einfach ist, da auch die verschiedenen Stufen groß und deutlich dargestellt werden, ist für das ungeübte Auge bei Colour nahezu unmöglich. Durch eine Lupe kann man verschiedene Farben von River (hochfeinem Weiß) bis Crystal (getöntes Weiß) versuchen zu unterscheiden.
Opale
Nicht nur Steine werden zu Schmuck verarbeitet, man darf schließlich die Perlen nicht vergessen. Daß diese manchmal nicht nur aus Muscheln kommen, sieht man hier: dies ist eine der seltensten Perlen der Erde: eine Conch-Perle. Diese stammt aus einer Fechter-Schnecke. Diese “Perle” (die eigentlich nicht aus Perlmutt besteht; also gar keine echte Perle ist) läßt sich nicht züchten. Die zu Schmuck verarbeiteten Perlen tauchen bloß ab und zu auf, da die Schnecke essbar ist und manchmal in einer eine Perle gefunden wird. Die Perlenfarbe verblasst interessanterweise mit der Zeit.
Conch-Perle
Für alle, die sich weder für Edelsteine noch für Perlen interessieren, gibt es noch die Uhren. Taschenuhren, Kuckucksuhren, Armbanduhren, Standuhren, Wecker, ect.
Taschenuhr

Halskette
Wenn man durch die Ausstellung durch ist (man sollte so 2 – 2 1/2 Stunden ansetzen), dann kann man ins Untergeschoss gehen und mit dem Kombiticket auch noch durch die Mineralienwelt gehen. Der Eingang ist etwas versteckt neben dem Restaurant Müssle im Erdgeschoss.
Untitled

Baryt mit Hemimorphit
Dort kann man neben ein paar riesigen Amethyst-Drusen auch noch einen Blick ins UV-Kabinett werfen: dort werden die Ausstellungsstücke durch UV-Licht zum Leuchten angeregt. Die 400 m² große Ausstellung ist immerhin eine der größten Privatsammlungen hier in Süddeutschland.

Wenn man durch ist, kann man, je nach Dicke des Geldbeutels, entweder ein paar tausend Euro beim Nobel-Juwelier lassen oder ein kleines, preislich passenderes Geschenk shoppen. Oder in der Stadt eine Kleinigkeit essen. Oder ein wenig bummeln gehen.

Ein schöner kleiner Ausflug für einen wettermäßig nicht ganz so schönen Tag.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 114

Frankreich… Da muß ich immer an Urlaub denken. An Sonne und Meer und Strand und leckeres Essen… womit wir schon beim Thema wären. Was nämlich für uns Urlaub ist, ist für die Franzosen sozusagen ihr tägliches Brot. Auch wenn es hier leider nicht um das leckere Baguette oder sonstige französische Bäckereien geht: “Französische Küche” aus dem Pawlak Verlag von 1983.
Französische Küche

Über 300 Rezepte, angefangen bei Suppen, Hors-d´oeuvres, Fisch, Krustentiere, Eier, Wild, Käse und was sonst noch so auf den Tisch kommen kann. Dabei ist jedem Rezept eine eigene Seite gewidmet; im oberen Drittel das jeweilige Bild, darunter dann das Rezept mit Angabe des Originalnamens auf französisch und auf deutsch.

Und die Rezepte, die können was! Alltägliches wie die Beurre blanc (Helle Buttersauce) oder der Gâteau aux poires (Birnenkuchen) wechseln sich ab mit ganz und gar nicht alltäglichem Kalbfleisch mit Sauerampfer (Veau à l´oseille) oder Safran-Rascasse zu der in diesem Fall ein weißer Cassis empfohlen wird. Wer sich unsicher ist. der findet nämlich unter dem Rezept die jeweilige Getränkeempfehlung.

Die Rezepte selber sind, obwohl oft ungewöhnlich, nicht besonders schwer umzusetzen, zumal die meisten Fische hier auch in kochfertigem Zustand angeboten werden ebenso wie das Fleisch und wie man Salat wäscht, muß wahrscheinlich nicht extra beschrieben werden. Hiermit können also auch Anfänger was anfangen… Dazu sind auch noch die Zutatenlisten überschaubar und das ein oder andere Gericht hat sicher das Zeug zum neuen Lieblingsgericht aufzusteigen.

Super Sache das, sehr zu empfehlen.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher… Nr. 110 + 111 + 112 +113

Ok, ich habe die nächsten paar Bücher ganz schlicht und einfach in einen einzigen Beitrag gequetscht… Ich will ja keinen zu sehr langweilen, und das Alphabet sollte inzwischen auch bekannt sein, deshalb dürfen sich die Werke Bro-Eis, Eis-Gef, Ing-Köt und Möh-Pol einen Beitrag teilen.
Menü - Das große moderne Kochlexikon

Für alle diese gilt natürlich auch, was hier steht: http://sususi.meinblog.de/?p=1181 .

Eigentlich sogar schade, daß unser Alphabet schon nach 26 Buchstaben aufhört, sonst hätte diese Reihe bestimmt noch mehr Bände, die uns kulinarische Genüsse wie die Moskauer Eier, Pfifferlinge Berner Art oder Pizokel zum daheim nachbauen liefern. Und das funktioniert eins A. Die Anleitungen sind durch die Bank sehr ausführlich und sehr verständlich und werden mit Tipps, Tricks und Anekdoten über die Geschichte der Gerichte aufgepeppt. Unbedingt besorgen und schlemmen!

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 109

Heute möchte ich Euch eines meiner am liebsten gelesenen Kochbücher vorstellen: (Ja, ich lese Kochbücher. Sogar sehr gerne. Ist wunderbar entspannend. Nicht, daß ein Werk über Quantenmechanik nicht den gleichen Effekt hätte – Kochbücher haben nur einfach leckerere Bilder). Jedenfalls, hier ist “Menü – Das große moderne Kochlexikon” aus dem Bertelsmann Verlag. Hier übrigens Band 1 A-Bri (Aachener Printen bis Brisoletten). Daraus kann man entnehmen, daß es noch mehr Bände davon gibt.
Menü A-Bri

Stimmt, es sind von A – Z insgesamt 10 Stück. Hier hatten wir schon Menü – Schlank und Schön: http://sususi.meinblog.de/?p=1089 und hier die Getränke: http://sususi.meinblog.de/?p=116

Was ist jetzt hier dran so toll? Na ja, 361 Seiten mit total leckeren Rezepten halt. Mickerig geschrieben, nicht alles hat ein Bild dabei und der Rücken wird schnell brüchig. Dafür findet man von Vorspeisen, Salate, Suppen, Cocktails, Mehlspeisen, Gebäck, Konfekt, Getränke und was einem sonst noch so einfällt wirklich alles.

Und alle Rezepte lassen sich umsetzen, wenn auch einige nur mit ein wenig Übung. Dafür sind die Anleitungen wirklich gut beschrieben, zum Beispiel die Konsistenz des Teiges für den leckeren Bananenkuchen oder oder wie die Böden für die Artischockenböden auf Kalbsschnitzel richtig sautiert werden oder wie der altenglische Punsch perfekt zubereitet wird.

Wirklich tolle Rezepte mit hilfreichen Tipps und Tricks versehen und ausführliche Anleitungen dazu – sogar als völlig Ahnungsloser kriegt man damit etwas zustande, was dem beschriebenen Gericht sehr ähnlich ist. Und bisher bin ich in alles 10 Werken nur auf ein Gericht gestoßen, was mir gar nicht geschmeckt hat: den Bananen-Salat Costa Rica. Aber Tomaten mit Bananen sind nun auch wirklich eine sehr schräge Kombination.

Zu den Gerichten ist immer das Ursprungsland mit angegeben und Beilagen- bzw. Serviervorschläge sind auch immer hilfreich mit dabei. Wer sich mal verirrt hat, der kann sowohl in einem alphabetisch geordnetem Register wie auch in einem nach Art des Gerichts geordnetem Register wieder fündig werden.

Absolut empfehlenswert und leider meistens nur in einzelnen Bänden aufzutreiben…muß man halt stückweise zusammensuchen. Trotzdem, auch schon einer der vielen Bände ist bestimmt lohnenswert.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 108

Schon mal was vom Fischwirtschaftlichen Marketing-Institut gehört? Ich vor diesem Büchlein auch nicht. Macht nichts, das FIMA gibt es seit 1996 schon nicht mehr. Dafür hat diese Broschüre des FIMA überlebt: “Vom Fisch. Und von der Lust, ihn zu genießen”. Ziemlich hochtrabender Titel für 32 Seiten, aaaaber…
Vom Fisch. Und von der Lust ihn zu genießen
…vom Krabbencocktail über die gebackenen Thunfischbrötchen oder die Römischen Fischschnitzel… alles wirklich super-lecker!
Alle Gerichte sind sehr einfach und lassen sich ohne viel Aufwand umsetzen. Es sind ja nun leider nicht so viele Rezepte drin, aber die lohnen sich alle. Und man kann nie genug Fischrezepte haben.

Auch wenn das FIMA heute nicht mehr existiert, beim FIZ (Fisch-Informations-Zentrum) gibt es immer wieder auch ganz nette Broschüren bzw. inzwischen wohl mehr PDF-Downloads mit leckeren Fischrezepten. Es lohnt sich also, hier ab und zu mal vorbeizuschauen.

Wirsing, Sususi

Belle und das Biest

Gestern waren meine Kolleginnen und ich in der Gräfin Rhena Halle in Bauschlott. Diesmal wollten wir aber keine Sportveranstaltung besuchen sondern eine Veranstaltung des RRMSV. Das ist der Kieselbronner Rollsportverein, der dieses Jahr das Rollschuh-Musical “Belle und das Biest” aufführt. Die Musik stammte aus dem Disney-Film und dem Musical und wurde vom Verein hervorragend schauspielerisch auf Rollschuhen umgesetzt. Da schon “König der Löwen” ein voller Erfolg war, waren die Erwartungen natürlich besonders hoch. Und meine wurden dabei absolut erfüllt! Besonders Jenni Kienzle als Gaston und Stephanie Katzer als Babette stellten dabei fast noch Solveig Bourges als Belle in den Schatten.
Belle und das Biest
Die ganzen Rollen wurden übrigens von Frauen gespielt. Rasante Rollschuhfahrten durchs Publikum, tolle Kostüme und überzeugende Darsteller ließen in den ganzen ca. 2 Stunden (plus 20 min. Pause) keinerlei Langweile aufkommen. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt: Schnittchen, Laugenstangen und diverse Getränke waren käuflich zu erwerben und der gesamte Verkauf war durchwegs professionell und organisiert, so daß auch keine langen Wartezeiten entstanden.

Sitzplatzmäßig hatten wir wirklich tolle Plätze auf der Empore (14 €), da man hier den besten Überblick nicht nur über die Bühne sondern auch auf die sich im und durchs Publikum bewegenden Fahrer hatte.

Ein sehr schöner und kurzweiliger Abend war das und für die nächste Musical-Aufführung haben wir uns mental schon mal vorgemerkt. Wer dieses Musical noch sehen möchte, der hat im Oktober noch mal dazu Gelegenheit (25/26.10) und kann ab 06. April schon mal Karten bestellen. Empore, wenn´s geht.

Wirsing, Sususi