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Hacienda Stuttgart

Vor kurzem waren wir im „Hacienda“ in Stuttgart. Das Hacienda ist laut Homepage ein(e) Mexican Bar/Restaurant. Von außen fotografieren hätte übrigens wenig Sinn gemacht, denn da wäre das Spaghettissimo drauf gewesen. Das Hacienda ist sozusagen im Keller, also einfach die Treppe runter. Da es unten natürlich keine natürliche Beleuchtung gibt, muß die Bar zwangsläufig belampt werden. Was das für Auswirkungen hat, dazu kommen wir gleich.Hacienda Stuttgart
Als erstes fällt einem auf, daß es sehr dunkel, sehr laut und, zu späterer Stunde sehr voll ist. Es gab Live-Musik, in einer sehr unangenehmen Lautstärke, denn man tat sich schon schwer, seinen Nachbarn zu verstehen, die Leute gegenüber am Tisch war dann schon eine Herausforderung. Zumal die Sängerin mehr Enthusiasmus als Talent aufwies. Bitte lasst diese Dame nie, nie wieder „Killing me softly“ singen!

Die Bedienung allerdings war sehr freundlich. Wir bestellten, und kurze Zeit später stand das Essen vor einem auf dem Tisch. Bevor ich dazu was sage, lasst einfach das Foto mal auf Euch wirken, denn genau so sah es aus:
Hacienda Enchiladas vegetarisch
Durch die gelben Birnen war das Essen einheitlich Ton in Ton: braun-grauer Reis mit braun-grauem Bohnenmus mit braun-grauer Enchiladasauce über braun-grauer Tortilla. Jetzt ist allgemein bekannt, daß Geschmackstests oft bei anderer Beleuchtung stattfinden, um sich nicht durch den optischen Eindruck ablenken zu lassen. Restaurants servieren Gerichte sogar schon mal im Dunkeln. Alles mit dem Effekt, daß man sich stärker auf den Geschmack konzentrieren könnte. Betonung liegt auf könnte, weil, hier war nichts, worauf man sich konzentrieren konnte!

Der Reis war noch das Beste an der ganzen Geschichte, er war grade so an der Grenze zu matschig vorbeigeschrammt. Ich zog ein ca. 3 cm großes Paprikastück dazwischen hervor, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob es zum Reis oder zum Salat gehörte. Ein paar Dosenerbsen waren auch zu finden. Dafür war der Geschmack ok, vielleicht für manchen ein wenig viel Kreuzkümmel. Das Bohnenmus war eine klumpige, pampige, bröselige, geschmacklose Frechheit! Richtige Frijoles refritos sind cremig, saftig und würzig und haben mit dem hier ungefähr so viel gemeinsam wie Austern mit Kohlmeisen.

Zwischen den Tortillas war der Salat. Jetzt kann man sich selber vorstellen, was passiert, wenn ich kleingeschnittenen Eisbergsalat zwischen heiße Tortillas rechts und links, warmen Reis oben und warmes Bohnenmus unten schichte! Die Sauce war undefinierbar säuerlich ohne Salz, Pfeffer oder sonstigen Geschmack. Was die Tortillas angeht, die waren mit dem selben pamig-widerlichen Bohnenmus gefüllt, welches oben auf dem Teller rumlag. Die sogenannte Enchilada-Sauce war geschmacklich nicht zu orten, sie hätte auch gar nicht vorhanden sein können (obwohl sie auf dem Bild deutlich zu erkennen ist).

Wer mich kennt, der weiß, daß ich zu geizig bin, um Sachen auf dem Teller liegen zu lassen. Sogar, wenn es nicht so meinen Geschmack trifft. Noch nie in meinem ganzen Leben bin ich auf ein Gericht gestoßen, welches dermaßen unessbar war, daß ich es nicht zumindest fast aufgegessen habe. Hier streikten sämtliche Geschmacksknospen nach der Hälfte der Portion und das war das erste Mal, daß ich lieber hungrig nach Hause gegangen bin!
Aber, wie ein Tischnachbar so treffend bemerkte: „Die Gurken waren frisch.“

Das einzig Gute war an diesem Abend der selbstgemachte Eistee. Obwohl ich bezweifle, daß der Tee jemals sehr viel vom grünen Tee gesehen hat, war er schön zitronensaftig und säuerlich. Sehr erfrischend und sehr passend zum Thema Mexikanisch. Wem der Tee zu sauer war, der bekam noch Zucker zum Selber süßen serviert. Das war gut.

Vielleicht hätte ich einfach Chicken Wings nehmen sollen. Packung auf, rein in die Fritteuse/Ofen, auf den Teller. Da kann man sehr wenig falsch machen. Aber sorry, wenn ich schon Tex-Mex Küche anbiete, dann doch bitte wenigstens auf Lieferservice-Niveau. Sogar die haben bisher alle Tortillas und Enchiladas wenigstens eßbar bekommen!

So hätte das Essen übrigens bei normalem Licht ausgesehen. Macht die Sache auch nicht wirklich besser.
Hacienda Enchiladas
Das ist das bisher schlechteste Essen, was ich auswärts jemals serviert bekommen habe, und wenn ich daran zurückdenke, schütteln sich meine Geschmacksknospen immer noch!

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 119

Wusstet Ihr, daß die allererste Mikrowelle ca. 350 kg wog? Nicht gerade Praxistauglich, würde ich sagen. Glücklicherweise hat sich das inzwischen geändert und die Heimgeräte sind schön handlich. Und, ehrlich gesagt, ganz ohne Mikrowelle möchte ich auch nicht mehr auskommen. Sie ist halt für manche Dinge unheimlich praktisch – für eine Single-Portion Kakao zum Beispiel. Dafür schmeiß ich sicher nicht den Herd an. Jetzt kann man mit einer Mikrowelle aber nicht nur Sachen aufwärmen sondern sozusagen von der Pike auf kochen. Wenn man weiß, wie. dabei hilft „Das große Mosaik Mikrowellen Kochbuch“, hier in der Sonderausgabe von 1993 für den Gondrom Verlag.
Mikrowellen Kochbuch
Die 159 Seiten enthalten zunächst eine kleine Einführung in die Mikrowelle: Wie funktioniert sie, Reinigung und Pflege und natürlich Kochpraxis. Dann folgen 200 Rezepte, mit Bild, die vom Sauerbraten „beschwipst“ über Tomaten-Ketchup bis zum Rotbarsch in Apfel-Curry-Sauce eigentlich alles liefern, was man mit einer Mikrowelle so machen kann.

Die Rezepte sind abgestimmt auf eine Mikrowelle mit einstellbarer Watt-Zahl und erfordert zudem noch ein Kombi-Gerät (Mikrowelle mit Backofen), deshalb eignen sich die Anweisungen nicht für alle Mikrowellen und einige Rezepte eignen sich für reine Mikrowellen überhaupt nicht. Da aber sehr viele der heute verkauften Geräte doch schon mit so ziemlich allem ausgestattet sind, haben viele damit sicher keine Probleme.

Schön ist auch, daß für jedes Rezept das passende Geschirr angegeben ist (das ist wirklich unterschiedlich, Glas verhält sich anders als Porzellan und Kunststoff).

Joa, die Rezepte funktionieren. Sie müssen teilweise von den Garzeiten noch etwas ausprobiert werden, auch Glasgeschirr ist nicht gleich Glasgeschirr und natürlich selber abgeschmeckt werden. Was dabei rauskommt geht einfach und schmeckt ok, aber mehr ist bei Mikrowellen-Gerichten, auch selber gemachten, halt einfach nicht drin. Damit es wirklich fast wie vom Herd schmeckt, ist eine ganze Menge Übung gefragt, sonst besteht leicht die Gefahr, daß das Gemüse matschig, der Fisch steinhart und die Kartoffeln noch nicht durch sind.

Kann man. Muß man nicht. Gibt aber auch schlechteres.

Oh, und wer Angst hat, wegen der Strahlung: Mikrowellen funktionieren mit elektromagnetischer Strahlung. Diese regt die Wassermoleküle an, schneller zu schwingen und wer sich an den Physikunterricht erinnert: je schneller sich etwas bewegt, desto wärmer wird es. (Ich könnte jetzt ausholen und die Funktionsweise eines Magnetrons bei der Erzeugung elektromagnetischer Wechselfelder und deren Wirkung auf Dipolmoleküle erklären, aber dann reicht die eine Seite nicht. Wer´s genau wissen will, darf mir gerne schreiben, dann erklär ich es demjenigen gerne…*g*). Jedenfalls ist das das ganze Geheimnis: schnelleres bzw. wärmeres Wasser. Da ist nichts, wo irgendwie Essen verstrahlt wird, oder Rückstände bleiben oder so. Natürlich kann ich die Vitamine verkokeln, aber das kann ich auf dem Herd genauso.

Wirsing, Sususi

Coox & Candy Stuttgart

Sie: Ich bin vegan.
Er: Was heißt das?
Sie: Ich esse keine Eier und Milchprodukte.
Er: Hm, und wie panierst du dann dein Kalbsschnitzel?

So oder so ähnlich klingt es immer noch, wenn sich Veganer und Alles-Esser unterhalten. Wobei die Rollen hier natürlich auch vertauscht auftreten können. Veganer müssen sich immer noch sehr oft erklären und verteidigen und haben es beim Essen gehen mit Nicht-Veganern oft schwer. Aber auch ihnen sei geholfen, es gibt nämlich inzwischen Restaurant, Imbisse und Lokale, die sich sozusagen auf Veganer spezialisiert haben und komplett ohne Muh, Mäh und sonstiges Tierische auskommen. Eines davon ist das „Coox & Candy“ in Stuttgart. (Darüber bin ich ja schon beim Vegan Street Day gestolpert – die mit dem tollen Softeis: http://sususi.meinblog.de/2013/05/23/866/ )

Das Coox & Candy hat sich in ein schnuckeliges Fachwerkhaus eingenistet – schnuckelig ist hier auch das Schlüsselwort: es gibt nicht soooo viele Plätze, dafür aber viele Veganer, sprich, reservieren ist definitiv angesagt! Trotzdem sitzt man in dem zweistöckigen Restaurant bequem, eng, aber nicht so, daß man dem Nachbarn am Teller sitzt. Und es ist warm (sagt jemand, der bei 30 °C im Schatten die Strickjacke sucht…also glaubt es!), aber dafür kann man die Fenster öffnen. Es gibt eine feste Abendkarte, zusätzlich eine Wochenkarte und am Dienstag ist Pizza-Tag.

Bei meinem Besuch wurden wir gleich freundlich empfangen und durften noch kurz an der Theke Platz nehmen, bis der Tisch frei war. Dabei konnte man gleich einen Abstecher an die Kuchentheke machen und sich nach einem Stückchen für den Nachtisch umsehen.

Wir begannen mit einer kleinen Vorspeise: den „Grünen Bruschetta“: das ist Gurke und Avocado auf geröstetem Weißbrot.
Grüne Bruscetta Coox & Candy
Für eine Vorspeise ist die Portion prima. Geschmacklich hätte hier sogar jemand zugreifen können, der keine Avocados mag. Durch die Gurke wurde der Avocadogeschmack sehr gemildert und bekam etwas schön frisches. Und die Gurke wurde durch die Avocado viel cremiger als sonst. Es war für meinen Geschmack sehr passend dezent gewürzt (zu viel Salz auf Gurke – bääääh, und das passiert leider viel zu oft). Für mich hatte das alles, was man von einer Vorspeise erwartet: unspektakulär, aber lecker; nicht zu viel aber ausreichend, um mehr Appetit zu machen; einfach ein schöner Auftakt für den Hauptgang.

Für diesen entschied ich mich für den „frühlingshaften Kräutertofu“. (Ja. Ich liebe Tofu. In allen Varianten. Am liebsten ganz, ganz oft und viel öfter, als man eigentlich sollte. So, jetzt ist es raus.) Dieser wurde serviert mit Sesam-Gnocchi, gebratenem Frühlingsgemüse und Riesling-Sauce.
Frühlingshafer Kräutertofu Coox & Candy
Die Idee mit den Gnocchi und dem Sesam fand ich sehr gut, die muß ich mir merken. Das Frühlingsgemüse enthielt außer Lauchzwiebeln (die für meine Begriffe etwas mehr hätten „durch“ sein können), Chicoree und Karotten auch Radieschen und das fand ich richtig gut. Viele trauen sich nicht an Radieschen als Gemüse ran, wohl auch, weil sie sehr schnell matschig werden. Diese hier waren schön bissfest.
Hier muß ich jetzt sagen, daß mir alle vier Sachen auf dem Teller einzeln sehr gut geschmeckt haben, aber daß mir in der Gesamtkomposition einfach irgend ein verbindendes Element gefehlt hat, und ich glaube, es war ein wenig Süße. Diese hätte der Rieslingsauce und dem Gemüse die richtige Balance gegeben. Aber das sind wirklich Kleinigkeiten.

Der Nachbartisch hatte irgendeinen marokkanischen Gemüsetopf, der sah auch sehr lecker aus. Das Cordon Bleu-Stück, welches ich von meinem Begleiter probieren durfte war allerdings wirklich der Hammer! Knusprige, leckere Panade, schöne Dip-Sauce, auf alle Fälle ein Kandidat für einen weiteren Besuch im Coox & Candy!

Preislich kommt man hier, wenn man die Qualität des Essens und die Portionen berücksichtigt, wirklich sehr sehr gut weg! Und beim nächsten Mal wird statt der Vorspeise mal ein Stückchen Torte getestet – die ging nämlich beim besten Willen nicht mehr rein! Sehr empfehlenswertes kleines Restaurant, nicht nur für Veganer.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 118

Früher war der Sonntagsbraten ein absolutes Luxusprodukt. Da sich nicht jeder Fleisch leisten konnte, wurde ein Braten eben nur zu besonderen Gelegenheiten und am Sonntag serviert. Je höher das Einkommen, desto häufiger konnte man sich Fleisch auf dem Tisch leisten. Heutzutage ist der Fleischkonsum interessanterweise sogar parteienabhängig! Eine von der Zeit in Auftrag gegebene Umfrage brachte zutage, daß die FDP-Wähler am häufigsten Fleisch essen (61 % mehrmals wöchentlich). Nun, egal welcher Partei man sich zugetan fühlt, das nächste Buch ist auch was für Grünen-Wähler: “Braten” von 2004 aus dem Seehammer Verlag.
Braten
150 Seiten Braten, das ist eine Menge. Da kann man zu Recht vermuten, daß nicht nur Klassiker wie Böfflamot oder Sauerbraten nach rheinischer Art hier zu finden sind. Eigentlich sind sogar die meisten Rezepte nichts, was man gewöhnlich so bekommt: so findet man Spanferkelkeule mit Dunkelbiersauce, Schweinebauch mit Kastanien-Birnenkraut oder, mal ganz exotisch, geschmorte Lammbrust in Süßholz und Brinjal!

Das schöne am Braten ist ja, daß man, obwohl man relativ lange aufs Essen warten muß, eigentlich ziemlich wenig Arbeit hat. Ist alles erst mal im Ofen, muß man nur noch warten. Folgt man den Anleitungen, ist das auch hier so. Auch die Garzeiten passen, es empfiehlt sich aber, doch ein Bratenthermometer zu verwenden. Sicher ist sicher.

Sogar wer noch nie einen Braten gemacht hat, sollte hiermit zurechtkommen. Was soll man noch groß sagen? Hier an diesem Werk paßt alles: leckere Bilder, leckere Rezepte, einfache Anleitung und Zubereitung, Profitips, Beilagenempfehlungen und sogar Vorschläge, was man mit den Resten machen soll. Und die Beilagen gibt es als Rezept sogar am Ende des Buchen auch noch: Rotkohl mit Preiselbeeren oder Semmelknödel. Und Nachspeisen: Marillenknödel! Also, hier stimmt wirklich alles, selten ein so in sich stimmiges Kochbuch gesehen. Absolut zu empfehlen!

Wirsing, Sususi

Bertolli Pesto Verde

Nun, hier also das letzte der vier Bertolli Pestos: Bertolli Pesto Verde. Ehrlich gesagt, war es das, welches mir pur am wenigsten geschmeckt hat. Irgendwie hatte es einen komischen Nachgeschmack, war sehr salzig und schmeckte eher weniger nach Basilikum, als ich es mir gewünscht hatte. Mit Nudeln fand ich es ganz ok, aber es war nicht so der Brüller.
Bertolli Pesto Verde
Tja, was macht man jetzt mit Pesto, das einem nicht sooooo schmeckt? Man versteckt es! Am Besten in einer Pesto-Quiche. Dafür brauchen wir zwei Eier, 1 Becher Creme Fraiche, 200 gr. Camembert (hier in der ziegigen Variante, die normale ist für Ziegen-Nichtmöger problemlos möglich), 1 Pck. Mürbteig, ca. 200 gr. Cocktailtomaten und drei Tl. Bertolli Pesto Verde. Salz und Pfeffer zum Abschmecken, klar. Zur Deko gibt es bei mir karamellisierte Pekannüsse, die sind aber optional.
Bertolli Pesto Quiche Zutaten
Eine Springform mit dem Mürbteig auslegen, eventuelle Risse und Löcher mit Teigflicken stopfen und die Form 10 min. bei 180 °C vorbacken. Dabei kann es sein, daß Euch der Teigrand wieder etwas zusammenrutscht, das macht aber nichts, die Quiche wird nicht besonders hoch.
In der Zwischenzeit den Käse würfeln. Je reifer Euer Käse ist, desto schwieriger wird das wohl werden, aber die Würfel zerlaufen später eh und daher müssen sie nur klein und nicht schön aussehen. Ihr könnt sie so klein machen, wie Ihr wollt.
Pesto Quiche Käse
Jetzt das Pesto mit der Creme Fraiche und den Eiern vermanschenmischen und den Käse unterheben. Die Cocktail-Tomaten halbieren und auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Ist übrigens völlig egal, wie rum, sie werden so oder so saften. Es sei denn, Ihr macht Euch die Mühe und entkernt alle Tomaten.
Pesto Quiche Tomaten
Jetzt den Guß drübergießen und bei 200 °C ca. 45 min. in den Ofen schieben.
Pesto Quiche Guß
Die Stäbchen-Probe funktioniert auch hier um zu prüfen, ob sie fertiggebacken ist. Profis drücken oben auf die Oberfläche und fühlen, ob er fest zurückfedert.
Pesto Quiche fertig
Was auch immer Ihr jetzt tut, schneidet die Quiche auf gar keinen Fall an, bevor sie kalt geworden ist! Finger weg! Sonst wird sie Euch nämlich davonlaufen. Der Käse ist noch geschmolzen, der Tomatensaft saftet noch mitten drin rum und die Füllung wird im Leben nicht zusammenhalten, wenn Ihr ihr jetzt schon zu Leibe rückt.

Aber es gibt etwas, mit dem Ihr Euch die Zeit vertreiben könnt. Eigentlich ist die Quiche ja jetzt schon fix und fertig. Allerdings sieht sie etwas nackig aus. Deshalb habe ich diesmal noch ein paar Pekannüsse karamellisiert und oben drauf verteilt.
Pesto Quiche mit Ziegenkäse
So, fertig. Nun werd´ schon kalt, ich hab Hunger! Am Besten schmeckt sie, wenn sie Zimmertemperatur hat oder leicht lauwarm ist, auf jeden Fall nicht direkt aus dem Kühlschrank. Der Boden wird natürlich nicht mehr knusprig sein (Tomaten!), aber der Rand wird es bleiben. Guten Appetit!

Wirsing, Sususi

PS: Hier geht es zu den anderen Pestos:

Bertolli Pesto Ricotta

Bertolli Pesto Rosso

Bertolli Pesto alla Calabrese

Meine Kochbücher…Nr. 117

Bevor ich zum letzten Pesto komme und zu den nächsten zwei ausprobierten Lokalitäten…Hier mal kurz wieder ein Kochbuch. Zur Abwechslung sozusagen.
Und da heutzutage keiner mehr die Zeit hat, jeden Tag mehrere Stunden am Herd zu stehen (und am Wochenende oft auch einfach keine Lust), sind schnelle Rezepte eigentlich immer gefragt. “Schnelle Küche” aus dem Kuldschun Verlag (Original von 1997 aus dem Tosa Verlag) liegt damit genau im Trend.
Schnelle Küche
“Schnell” bezeichnet Gerichte, die unter 30 Minuten Zubereitungszeit erfordern und natürlich bei Anfängern gerne auch mal länger dauern. Wobei sich hier die max. 30 Minuten auf die reine Zubereitungszeit beziehen… Frostzeiten, Backzeiten, Ruhezeiten oder Auskühlzeiten werden hier nicht mit rein gerechnet. Die Blitz-Apfeltorte kommt mit 50 Minuten auch nicht gerade blitzartig daher und die Spaghettinester mit Garnelen und Seeteufelmedaillons benötigen auch schon so 40 Minuten. “Schnelle Küche” ist halt doch recht relativ.

Rezeptemäßig findet man hier wenig Überraschendes. Bananen-Curry im Reisrand, Spätzle mit Puten-Zucchini-Ragout oder Coq au vin (auch schon wieder 50 Minuten…) sind gute, alltagstaugliche und solide Vorschläge, die bequem in den Arbeitstag passen. Für Familien absolut geeignet, denn bis auf den Pikanten Bananensalat, die Tellersülze und den Dreierlei-Käse-Salat mit Kiwi (alles drei übrigens totale “in”-Rezepte in den 90ern) sollten geschmacklich wenig Herausforderungen bestehen, sprich, auch die mäkeligsten Esser etwas finden. Auch lassen sich viele Zutaten variabel ersetzten oder gleich ganz weglassen ohne daß das Rezept groß leidet.

Folgt man den anfängertauglichen Zutaten und der Anleitung, kommen gute Gerichte dabei heraus – kann man nicht meckern.

Wirsing, Sususi

SlowFood Messe 2014 Stuttgart

Ok, ja, es ist schon ein paar Tage her. Ich hab grad so viel um die Ohren, da kommt man zu gar nix mehr. Deshalb gibt es auch erst heute einen kurzen Rückblick zur Slow Food Messe, die wieder in Stuttgart stattfand und die ich natürlich auch wieder besucht habe.
Diesmal weiß ich auch gar nicht, wo ich anfangen soll, ich habe nämlich dieses Jahr soooo viele spannende Sachen gefunden, daß definitiv noch ein paar einzelne Beiträge folgen werden.
Zum Beispiel wurde mir etwas zum testen mitgegeben um das ich schon seit ein paar Jahren immer wieder rumschleiche, aber nie mitgenommen habe. Diese netten Herrschaften haben mir jetzt ein Paket “Hraska Erbswunder” mitgegeben.
Hraska 1
Aber dazu gibt es später noch einen eigenen Beitrag, deshalb gehe ich jetzt hier nicht näher drauf ein.

Schon mal was von “Feel” gehört? “Feel” ist ein Dry Gin, der von einem Münchner in Eigenregie ohne Konservierungsstoffe und Farbstoffe hergestellt wird. Er ist erst seit relativ kurzer Zeit in Produktion, so fast 2 Jahre. Es ist für meine Begriffe der beste Gin, den ich seit Jahren probiert habe. Sehr zitronig, mit leichtem Lavendel und erst sehr spät kommt dann der Wacholder nach; sehr mild was den Alkoholgeschmack angeht.
Feel Gin
Für mich sehr schön pur auf Eis trinkbar, im Mixgetränken kommt er wahrscheinlich gar nicht so gut raus. Die 0,7 ltr. fallen zwar mit 30 € schon gut ins Gewicht, lohnen sich aber.

Eine unheimlich spannende Sache war der “Grüne Kaffee” von Pamenar:
Pamenar Grüner Kaffee
Das ist ein Getränk aus den grünen, also ungerosteten Kaffeebohnen. Diese werden vermahlen wie Kaffee und dann kommt ein Getränk raus, das aussieht wie grüner Tee. Nur grüner. Leider ist es geschmacklich, äh, wie soll ich sagen? Tja, es schmeckt sehr gesund. Man zieht vom Kaffee die Farbe ab. Dann ca. 80 % der Säure. Und dann stellt man sich vor, wie man die Kanne ausspült und mit dem Rest Waschwasser…. also, Ihr könnt es Euch vorstellen…. Unheimlich gesund, unheimlich merkwürdig, aber wer weiß, was man damit alles machen kann?

Hat schon mal jemand von Euch frische Bratwurst probiert? Also frische frische? Grade in den Darm gefüllte? Nein? Un-be-dingt ausprobieren! Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Hier sind die von Hendrik Haase frisch gefüllte und von Karsten Bessai zubereitete Varianten:
grobe Bratwurst mit Frischkäse, Zitronenschale, Chiligrobe Bratwurst mit Filderkrautsalat

Die beiden haben vorgeführt, wie man Bratwürste zubereitet und wer auch immer einen Fleischwolf hat, Aufsatz besorgen und loslegen, es ist nicht schwer und lohnt sich!

Ansonsten gab es wieder viel zu probieren und zu entdecken, also hier einfach noch ein paar Eindrücke:
Die Kochbananen-Chips waren in der scharfen Variante richtig lecker, leider waren die einfach gesalzenen etwas lasch im Geschmack und haben hauptsächlich staubig nach Stärke geschmeckt.
Ethiquable Kochbananen-Chips

Die Büffelmilch gab es leider nicht zum probieren…
Büffelmilch
Raw-Schokolade war spannend. Bei Raw Food werden die Lebensmittel nicht über eine bestimmte Temperatur hinaus erhitzt. Hier sind die Grenze 46 °C (hier, weil es erbitterten Streit um 1 oder 2 Grad hin oder her gibt). Geschmacklich wurde so eine sehr weiche Schokolade draus, die auch im 100 % Kakao-Anteil einen sehr geringen Säureanteil aufwies. Leider war die Tafel mit 7.50 € für mich nicht lohnend.
Edelmond Roh-Schokolade
Tja, sonst gab es unheimlich viel Senf, Marmelade, Honig, Süßes, Wein, Spirituosen, Öl, Oliven, Pfeffer, Trüffel, Käse, ach, alles, was Ihr Euch vorstellen könnt!
Vorbeischauen lohnt sich auf alle Fälle, man findet eigentlich immer was! Und wenn es bloß schicke Vogelvillen sind…
Vogelvilla

Wirsing, Sususi

Bertolli Pesto Ricotta

Und schon ist das dritte Bertolli Pesto dran: Pesto Ricotta. Hier steht es.
Bertolli Pesto Ricotta
Es ist ebenfalls schön cremig. Aber beim probieren bin ich erst mal erschrocken: Ich hatte nämlich plötzlich Hustenbonbons im Mund! Also, suggerierte mir mein Gehirn. Ich schmeckte nämlich Thymian. Noch dazu ist es leicht süßlich. Ein Blick aufs Glas verriet: tatsächlich, hier ist Thymian und Rosmarin drin. Auf den zweiten Bissen vorbereitet, verdrängte ich die Hustenbonbon-Assoziation und dann war es wirklich lecker. Aber, für meine Begriffe sticht der Thymian so vor, daß ich es mir pur zu Nudeln gar nicht vorstellen kann. Vielleicht als Füllung mit Lammhack zusammen in Ravioli. Oder mit Hähnchen und Kürbis zu Gnocchi. Oder zu allem mit Kartoffeln.
Bertolli Pesto Ricotta offen
Genau das habe ich auch gemacht: Ich habe zwei von den fertigen Ofenkartoffeln genommen (manchmal darf man faul sein, besonders, wenn man sonst nur mickerige Kartoffeln kriegt…). Die sind nämlich schon vorgekocht und kommen praktischerweise auch schon gleich mit Sauerrahm. Dazu noch 1 Ei und 3 Tl des Bertolli Pesto Ricotta.
gefüllte Ofenkartoffel mit Pesto
Jetzt einfach die Kartoffeln aushöhlen und das Kartoffel-Innere in eine Schüssel geben.
ausgehöhlte Kartoffeln
Mit Ei und Pesto vermanschen (ja, man merkt es, ich liebe dieses Wort. Es ist einfach meistens so treffend!)
Füllung Ofenkartoffel
Für die Kartoffeln aus Alu-Folie kleine Stütz-Schiffchen knüllen. So fallen sie nicht um und brennen nicht an. Dann die Füllung in die Kartoffeln dressieren oder löffeln oder sonst wie reinfüllen.
gefüllte Ofenkartoffel vorbereitet
Nur noch ab in den Ofen bei 220°C (oder schaut nach, was auf Eurer Kartoffel-Packung steht) und warten, bis sich oben drauf erste braune Spitzen zeigen. Zusammen mit dem Sauerrahm servieren.
gefüllte Ofenkartoffel fertig
Wem jetzt das Fleisch fehlt: gegrillte Lammkoteletts und Gurkensalat machen sich prima dazu, ebenso geht statt Sauerrahm natürlich auch Tsatsiki. Oh, und je nach Hunger kriegt man so 4 Beilagenkartoffeln oder 2 Hauptgerichtskartoffeln hin.

Fröhliches Füllen!

Wirsing, Sususi

Bertolli Pesto Rosso

So, heute wird das zwote Bertolli Pesto geschlachtet: Pesto Rosso! Dieses ist mit getrockneten Tomaten, die nicht nur auf dem Bild drauf sind, sondern zu 7 % sogar im Produkt.
Bertolli Pesto Rosso
Hier bei diesem Pesto setzt sich das Öl immer sehr schnell ab, also vor Verwendung gut durchrühren. Es schmeckt auch sehr ölig für meine Begriffe. Allerdings im Nachgeschmack sogar pikanter als das Pesto alla Calabrese und sehr deutlich käsig. Als Nudeln würde ich Maccheroni dazu machen. Oder Bucatini. Oder Gnocchi. Aber, einfach auf Nudeln essen, das kann ja jeder. Daher gibt es heute: gefüllte Tintenfische!
Bertolli Pesto Rosso offen
Dazu solltet Ihr haben: 1 Glas Weißwein. Trocken, hier geht aber sogar ein fruchtiger Halbtrockener. Olivenöl, 2 Schalotten, Reis, Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe, Zitronensaft, eine Handvoll Petersilie (fein hacken), 1 Knoblauchzehe, etwas Tomatensaft, Wasser, Tintenfischtuben und Bertolli Pesto Rosso. Ich hatte 4 Tintenfischtuben der Größe U 10 (d. h. 10 Stück = 1 kg), eingefroren und aufgetaut. Diese gut waschen und trockentupfen. Und, ganz wichtig: manchmal ist auch bei küchenfertigen Tuben außen noch nicht alle Haut weg. Daher gut untersuchen und die restliche Haut abziehen, sonst wird es zäh!
Welchen Reis Ihr nehmt, ist Geschmackssache. Ich habe Pilav-Reis genommen, weil der auch lange Kochzeiten gut verträgt ohne matschig zu werden und einfach für Reisfüllungen eine angenehme Konsistenz hat. Auf gar keinen Fall solltet Ihr jedoch Jasmin-Reis nehmen!
gefüllte Tintenfische Zutaten
Die Schalotten abziehen und würfeln, ebenso den Knoblauch. In Olivenöl glasig anschwitzen.
gefüllte Tintenfische Zwiebeln
Jetzt gleich den Reis dazugeben. Die Menge Reis, die Ihr benötigt, richtet sich nach Euren Tintenfischen. Reis wird auf ungefähr die doppelte Menge aufquellen, deshalb darf der Tubus nicht zu prall gefüllt werden, sonst platzt er auf. Um die richtige Menge Reis rauszufinden, füllt Ihr einfach einen der Tuben mit rohem Reis und schüttet diese Menge dann in die Pfanne. Für 4 Tuben braucht Ihr die Menge ungekochten Reis, der in zwei Tuben reingeht. Wenn Reiskörner im Tubus hängen bleiben, macht nix, die werden ja eh mit Reis gefüllt. Aber so geht Ihr sicher, daß Ihr genau so viel Reis habt, wie Ihr braucht.
gefüllte Tintenfische Pesto
Gleich auch ca. 4 – 5 Tl Bertolli Pesto Rosso mit dazugeben und die feingehackte Petersilie unterrühren. Abschmecken mit Pfeffer, Zitronensaft und, wenn nötig, etwas Salz. Fand ich aber unnötig, da das Pesto schon gut würzig ist.
gefüllte Tintenfische Füllung
Wenn alles gut vermischt ist, in die vier Tuben verteilen. Jetzt werden sie noch etwas schlabbrig aussehen, aber sie werden schön prall, wenn der Reis aufquillt. Mit einer Rouladennadel oder einem Zahnstocher vorne etwas verschließen, aber nicht zu sehr, da ja die Flüssigkeit auch den Reis im Inneren garen soll. Das Zu-Nadeln ist bloß für den Anfang gedacht, wenn die Füllung noch etwas lose sitzt. In eine Auflaufform geben.

Jetzt so viel Flüssigkeit aufgießen, daß die Öffnungen der Tuben sozusagen leicht unter Wasser stehen. Wie viel das ist, daß kommt auf Eure Form an. Bei mir war es ca. 1 Weinglas voller Wein, eines voller Wasser und ein viertel Glas Tomatensaft. Mit 2 Tl Gemüsebrühe würzen. Entweder mit einem Deckel oder mit Alufolie verschließen und für 1 1/2 Stunden bei 190°C in den Ofen.
gefüllte Tintenfische
Nach einer halben Stunde mal rausholen, die Spieße entfernen und wenden. Mit Flüssigkeit belöffeln und probieren. Jetzt habe ich noch einen Tl Pesto Rosso mit in die Sauce gegeben.
gefüllte Tintenfische gar
Nach 1 1/2 Stunden mal den Reis probieren. Wenn dieser jetzt noch nicht gar ist, den Ofen mal hochschalten und für 15 min. gut kochen lassen, so wird der restliche Reis gar. Sobald dieser gar ist sollte der Tintenfisch ebenfalls schön zart sein. Nur noch servieren.
gefüllte Tintenfische fertig
Am Besten mit Baguette und Salat dazu und die leckere Sauce auftunken….

Frohe Ostern!

Wirsing, Sususi

Bertolli Pesto alla Calabrese

Juchu, ich darf für Bertolli 4 Pesto-Sorten testen! “Pesto” heißt ja eigentlich nichts anderes, als “ich zerstampfe”. Was ich zerstampfe, wird erstmal damit noch nicht gesagt, obwohl es sich eingebürgert hat, automatisch Basilikum anzunehmen, wenn jemand Pesto sagt. Meint man andere Zutaten, folgt dem Pesto noch ein Zusatz, wie zum Beispiel “alla Calabrese”. So wie hier: die Bertolli-Variante mit Peperoncino und Ricotta.
Bertolli Pesto alla Calabrese
Natürlich folgt unweigerlich die Assoziattion Pesto + Pasta. Kann man damit hier auch machen. Dennoch verspreche ich Euch hier ein kleines Rezept für Schlemmerfilet alla Calabrese, welches nur ungefähr 3 Minuten länger dauert, als die bekannte Fertigvariante.

Aber zuerst ein wenig zum Bertolli Pesto. Es ist sehr cremig durch den Ricotta und enthält noch kleine Paprika-Stückchen. Geschmacklich ist es schön würzig und pikant (scharf möchte ich nicht sagen) mit einer leicht tomatigen Note. Sollte man Nudel dazu wollen, würde ich Rigatoni nehmen. Oder Tortellini. Irgendwas großes.
Bertollo Pesto alla Calabrese 2
Jetzt aber zu dem, was man mit Pesto noch alles machen kann. Diese hier würde ich noch für Nudelsalat nehmen, oder für Gemüsesticks oder Tacos zum Dippen. Oder eben, wie passend zum Karfreitag, für Schlemmerfilet alla Calabrese.

Ihr braucht dafür: ca. 3-4 Eß Semmelbrösel, Fischfilet, Butter, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Bertolli Pesto alla Calabrese. Das war´s schon. Halt, etwas Wasser oder Wein kann auch nicht schaden. Die Menge reicht für 2 kleine Fischfilets aus, die Menge ist ungefähr wie die des Fertiggerichts (etwas größer). Mit Beilage kann man also zwei Portionen draus machen.
Schlemmerfilet Zutaten
Dann manscht Ihr in einer Schüssel ca. 3-4 Eß Semmelbrösel mit 4 Tl Pesto und einen ca. 1 cm Streifen Butter zusammen.
Schlemmerfilet Kruste
Ja, manche sagen “verkneten”. Sorgt einfach dafür, daß alles gut miteinander vermischt ist und nirgend wo mehr Butterstückchen übrig sind.
Schlemmerfilet Belag
Dann gebt Ihr auf das Fischfilet ein wenig Zitronensaft und Pfeffer. Wenn Euch der Belag noch nicht würzig genug wäre, einfach etwas salzen. Und dann ca. 1/2 cm dick auf den Fisch bringen. Möglichst gleichmäßig und auch bis an die Ränder bedeckt. Dann einfach ab in den Ofen bei ca. 200 °C (nagelt mich da nicht fest, der Ofen tut, was er will!) ungefähr 40 Minuten bei gefrorenem Fisch. Wer aufgetauten nimmt, braucht bloß 20 Minuten zu warten. Gießt ungefähr eine Tasse Wasser o. Wein nach der Hälfte der Zeit dazu, dann trocknet der Fisch nicht aus und brennt nicht an.
Schlemmerfilet vorbereitet
Wenn die Kruste nach 40 min. noch nicht knusprig genug ist, dann einfach Oberhitze oder den Grill dazu bemühen. Das war´s eigentlich schon. Rausholen und genießen!
Schlemmerfilet fertig
Diese Zubereitung läßt sich mit allen weißfleischigen Fischsorten machen oder auch mit Lachsfilet.

Na, dann guten Appetit und schönen Karfreitag!

Wirsing, Sususi