Archiv der Kategorie: Ausflüge/Urlaub

Meine Kochbücher…Nr. 122

Sooo, heute ist es tatsächlich wieder etwas kühler, gestern konnte ich das meinem Laptop einfach nicht antun – einschalten und erwarten, daß er auch noch arbeitet… und da der Artikel über das Museum der Brotkultur noch am Zensor vorbei muß, gibt es heute eben Hühnchen.
Paßt ja eh zum warmen Wetter, denn alle Welt hält Hähnchen für leicht und gesund. Hat sie ja auch nicht ganz unrecht, es sei denn, man knuspert zu gerne Haut. Eigentlich ist das ja auch die einzige Zubereitung, mit der Hühnchen gut schmeckt. Oder? Nöööö: „Hühnchengerichte“ von 2005 aus dem Parragon Verlag belehren uns eines besseren.
Hühnchengerichte
384 bebilderte Seiten auf denen die gesamte Vielfalt des kleinen Federviehs weidlich abgedeckt wird: kalte Hühnercremesuppe mit Tomaten oder Solomongundy oder Pollo Catalan – nicht nur Deutschland liebt Geflügel oder mit anderen Worte, hier sind Gerichte aus aller Welt zu finden. Passend aufbereitet mit Bildern der Zubereitung versehen, die die ganze Sache anschaulicher machen.

In der Zutatenliste sind viele Zutaten bereits in dem Zustand verlangt, wie sie später im Text verarbeitet werden, z. B. Knoblauchzehen, gehackt. Das erleichtert die Übersicht beim Nachkochen. Deshalb und wegen der recht einfachen Rezepte eignet sich das Buch hervorragend für Anfänger. (Hühnchen ist eh toll für Anfänger, da kommt nahezu immer was essbares bei raus. Sogar wenn es beim ersten Mal total trocken wird, beim zweiten Mal wird es schon besser)

Obwohl die meisten Rezepte hier für 4 oder 6 Personen berechnet sind, sind die Rezepte alle so, daß sie entweder leicht runtergerechnet, eingefroren oder zumindest wieder aufgewärmt werden können, also auch für kleinere Haushalte durchaus lohnenswert.

Tja, mehr kann man eigentlich nicht sagen, ich hatte noch nie ein Kochbuch für Hühnchen, wo die Rezepte nicht geschmeckt hätten; Hühnchen ist irgendwie universal verwendbar sehr wandelbar und deshalb sollten diverse Variationen im Repertoire eines jeden vorhanden sein.

Wirsing, Sususi

2. Bierbörse Pforzheim

Eigentlich hab ich gestern ja schwer überlegt, ob ich dieses Jahr der Bierbörse, die heuer zum zweiten Mal in Pforzheim stattfindet, noch einmal eine Chance gebe. Über letztes Jahr brauchen wir nicht zu reden: <a href=“http://sususi.meinblog.de/2013/05/09/bierborse-pforzheim-2013/“ title=“Bierbörse Pforzheim 2013″>

Nun ja, das Wetter war gut, für die ersten 500 Besucher gibt es gratis Weißwürste und Bier….na, also gut, wagen wir noch einen Versuch. Und ich war doch tatsächlich positiv überrascht.
Störtebeker
Dieses Jahr breitete sich die Bierbörse doch tatsächlich ein wenig in der Fußgängerzone mit aus. Das lag wohl vor allem daran, daß es insgesamt so 10 Stände mehr waren als letztes Jahr. Und die vorhandenen Buden waren auch besser verteilt als das Jahr davor. Dadurch entzerrte sich die ganze Sache etwas. Die Bestuhlung (oder sagt man hier „Bebankung“?) war diesmal gut durchdacht, man konnte sich bis in die weniger bevölkerten Randbereiche zurückziehen.

Natürlich waren auch wieder Kirschbiere ect. vertreten, aber das Bierangebot dieses Jahr war richtig gut und besser präsentiert. Sogar ein amerikanischer Brauer ist vertreten neben polnischen, belgischen und sonstigen Bieren. Darüberhinaus ist auch das Essensangebot dieses Jahr etwas reichhaltiger als 2103.
Neuzeller Kloster-Bräu
Könnte es also sein, daß Pforzheimer lernfähig sind? Sieht fast alles danach aus. Diesmal hatte auch die Live-Musik eine bessere Lautstärke. Sogar der OB setzte diesmal beim Anstich nicht mehr den ganzen Rathausplatz unter Bier sondern beschränkte sich auf eine kleine Pfütze. Für einen Baden-Württemberger hat er es gar nicht so schlecht gemacht. *g*
Bierbörse OB Anstich
Natürlich mußte eine Weißwurst mit ordentlich süßem Senf auch noch verspeist werden…
Weißwurst mit Brezl
Ja, also diesmal kann man da wirklich vorbeischauen. Wer das machen möchte, der hat noch bis 01.06. dazu Gelegenheit.

Wirsing, Sususi

Bistro Lagunenblick

Ihr wolltet ja noch wissen, wo man im Tiergarten Nürnberg (hier geht´s lang: <a href=“http://sususi.meinblog.de/2014/05/25/tiergarten-nuernberg/“ title=“Tiergarten Nürnberg“></a> ) was zum Essen bekommt…schließlich haben wir jetzt schon eine schöne große Runde inmitten roter Sandsteinbrüche, uralter Bäume und Parkanlagen gedreht und selber Hunger bekommen, als wir beim Füttern zugeschaut haben.

Jetzt gibt es im Tiergarten mehrere Möglichkeiten, unter anderem die Waldschenke oder den Kiosk am Kinderzoo. Die Waldschänke war vor gut 15 Jahren ein riesiger Biergarten mit unendlich langen Wartezeiten, harten Schnitzeln und ausgetrockneten Pommes. Gerüchteweise hat sich das jedoch längst geändert. Trotzdem waren wir gerade auf Höhe des früheren Pavillons, der heute das Bistro Lagunenblick beherbergt. Dazu gehört eine Terasse mit Blick auf die Delfinlagune, ein Außenbereich mit Blick auf das (ich glaube) ehemalige Entengehege und ein kleiner Innenbereich.
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Sollte man sich entscheiden, hier etwas zu essen, dann kann man das in Selbstbedienung tun. Etwas überrascht hat mich das doch riesige Speisenangebot. Offensichtlich gibt es sogar Brunch, Frühstück und diverse Tagesangebote zusätzlich zu Altbekanntem wie Currywurst, Kuchen oder Nürnbergern (die Bratwürste, nicht die Kunden). Die Preise sind hier wirklich top bei den gelieferten Portionen im Vergleich zu anderen Zoos in Deutschland! Die Kuchenstücke waren ordentlich groß im Vergleich zu denen in der Wilhelma und alles sah nicht nur frisch und lecker präsentiert aus sondern wurde auch noch frisch zusammengebaut (z. B. beim Burger). Ein wirklich gut gefüllter Quarkbecher mit Früchten belastet hier den Geldbeutel nur mit 2,90 €, das ist wirklich völlig ok.
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Entschieden haben wir uns dann für ein Gericht mit Matjes und Bratkartoffeln, Currywurst mit Pommes und Ofenkartoffel mit Beilagensalat (4,90 €! Hallo! Wo bitte gibt es denn das noch für den Preis???)
Curry-Wurst mit Pommes
Das ist also besagte Ofenkartoffel mit Sauerrahm und Salat. Die Salatsoße war ziemlich süß (typisch fränksich halt) und der Salat frisch und lecker. Die Kartoffel war heiß, der Sauerrahm gut abgeschmeckt und im allgemeinen hatte ich schon Restaurants, die hierbei wesentlich schlechter abschnitten als dieses Bistro.
Ofenkartoffel
Dementsprechend war es natürlich sehr voll. Trotzdem hielt sich die Wartezeit in Grenzen, was auch an dem wirklich flotten Team hinter der Theke lag. Für das Geschirr fällt übrigens Pfand an, welches später draußen bei der Rückgabe wieder reinkommt.

Wirklich gut fand ich die, neudeutsch, Condiment Station des Bistros: Salz, Pfeffer, Mayo, Ketchup, Senf, Pommes Sauce, 4 Sorten Essig, Servietten, Zucker und eine Mikrowelle für Eltern, die die mitgebrachte Portion Babybrei aufwärmen wollen.

Alles in allem wirklich eine gute Möglichkeit im Tiergarten, um etwas zu essen und sich dabei ein wenig auszuruhen.

Wirsing, Sususi

Tiergarten Nürnberg

Das letzte Mal in Nürnberg dachten wir uns: „Gemma a weng in Diergarddn“. (Übers: Möglicherweise wäre ein Besuch im Zoo eine ganz gute Idee.) Nürnberg hat nämlich keinen Zoo sondern einen Tiergarten. Dieser wurde an der heutigen Stelle 1939 eröffnet und bedeckt ein über 60 Hektar großes Areal im Lorenzer Reichswald. Zwar ist eine Anfahrt mit dem Auto durchaus möglich, aber bequemer ist eine Fahrt mit der Straßenbahn bis vor die Haustür.

Man möge bei seinem Besuch bitte berücksichtigen, daß insbesondere am Wochenende und bei schönem Wetter die Kinderwagen/Familienanhang-Dichte erstaunliche Werte annehmen kann. Für alle, die mit Kindern anreisen: man kann auch so eine Art Bollerwagen ausleihen, mit dem man die Kinder, Taschen und sonstiges durch den Tiergarten ziehen kann. Da unterwegs allerdings auch einige Höhenmeter zu überwinden sind, sollten die Eltern nicht nur gute Nerven sondern auch ein wenig Ausdauer mitbringen.

Hat man die 13,50 € Eintritt bezahlt, (Familienkarte für 31,50€ und Teilfamilienkarte für 18,50 €), kann man nicht nur den Tiergarten betreten sondern auch die Vorführungen der in der Delphinlagune besuchen. Diese wurde erst vor wenigen Jahren als Ergänzung zum Delphinarium fertiggestellt und ist seitdem eines der umstrittensten Projekte des Nürnberger Tiergartens. Man hätte das Geld allerdings tatsächlich auch anders verwenden können….

Ist man im Tiergarten, stößt man gleich hinter dem Souvenierladen schon auf die ersten Tiere: Netzgiraffen, Totenkopfäffchen (die jetzt einen eigenen Auslauf haben… man sieht, ich war da schon jaaaaahrelang nicht mehr!) und Erdmännchen.
Netzgiraffe
Am Eingang gibt es kostenlos einen Gehegeplan zum mitnehmen, aber auch im Tiergarten sind Wegweiser und Tafeln verteilt und früher oder später führen wieder alle Wege zum Anfang. Man kann sich entweder für einen Rundweg entscheiden oder sich einfach nach Lust und Laune treiben lassen und abwarten, auf was man alles stößt.
Sphinx-Paviane
Im Manatihaus flattern Schmetterlinge um einen herum, Sakis hüpfen über den Köpfen und Leguane schleichen durch die Bäume. Nebenbei gibt es eine riesige Blattschneider-Ameisen-Kolonie, die mitten durch den tropischen Blätterwald wandert, bis die Blattstückchen daheim im Nest ankommen. Man muß nur beim Betreten mit dem entsprechenden klimatischen Bedingungen rechnen: sehr warm und sehr feucht, also Brillenputztuch suchen!
Sara-Passionsfalter
Ist man zur richtigen Zeit am richtigen Ort, (Infotafeln helfen hier) kann man bei der Fütterung der Tiere zuschauen. Das gilt natürlich nicht nur für die Seelöwen hier.
Seelöwenbassin
Im Menschenaffenhaus sind auch noch eine Reihe Aquarien untergebracht, in der sich Fische, Seepferdchen und Lurche tummeln.
Gestreifter Zwergfeuerfisch
Der Nürnberger Tiergarten hat in den letzten zehn Jahren viel umgebaut und verändert und ist auf dem richtigen Weg. Verbesserungsmöglichkeiten gibt es natürlich noch viele. Aber gerade durch die Lage im Lorenzer Reichswald, durch den uralten Baumbestand und durch die Größe der Anlage lohnt es sich schon, hier einfach mal spazieren zu gehen. Die Anlage ist längst nicht so „durchgestylt“ wie die Wilhelma in Stuttgart, aber das macht einen unheimlichen Charme aus. Und wenn man weiß, welche Wege zum Streichelzoo oder zum Spielplatz führen… dann kann man die ja umgehen. (Außer, man will da natürlich hin).

Wenn man in Nürnberg ist, dann lohnt sich ein Besuch auf alle Fälle… man darf nur nicht enttäuscht sein, wenn man hier wirklich viel und weit laufen muß, um Tiere zu sehen.

Wirsing, Sususi

P.S: Beim nächsten Mal erfahrt Ihr, wo man was leckeres zum essen bekommt…

Hacienda Stuttgart

Vor kurzem waren wir im „Hacienda“ in Stuttgart. Das Hacienda ist laut Homepage ein(e) Mexican Bar/Restaurant. Von außen fotografieren hätte übrigens wenig Sinn gemacht, denn da wäre das Spaghettissimo drauf gewesen. Das Hacienda ist sozusagen im Keller, also einfach die Treppe runter. Da es unten natürlich keine natürliche Beleuchtung gibt, muß die Bar zwangsläufig belampt werden. Was das für Auswirkungen hat, dazu kommen wir gleich.Hacienda Stuttgart
Als erstes fällt einem auf, daß es sehr dunkel, sehr laut und, zu späterer Stunde sehr voll ist. Es gab Live-Musik, in einer sehr unangenehmen Lautstärke, denn man tat sich schon schwer, seinen Nachbarn zu verstehen, die Leute gegenüber am Tisch war dann schon eine Herausforderung. Zumal die Sängerin mehr Enthusiasmus als Talent aufwies. Bitte lasst diese Dame nie, nie wieder „Killing me softly“ singen!

Die Bedienung allerdings war sehr freundlich. Wir bestellten, und kurze Zeit später stand das Essen vor einem auf dem Tisch. Bevor ich dazu was sage, lasst einfach das Foto mal auf Euch wirken, denn genau so sah es aus:
Hacienda Enchiladas vegetarisch
Durch die gelben Birnen war das Essen einheitlich Ton in Ton: braun-grauer Reis mit braun-grauem Bohnenmus mit braun-grauer Enchiladasauce über braun-grauer Tortilla. Jetzt ist allgemein bekannt, daß Geschmackstests oft bei anderer Beleuchtung stattfinden, um sich nicht durch den optischen Eindruck ablenken zu lassen. Restaurants servieren Gerichte sogar schon mal im Dunkeln. Alles mit dem Effekt, daß man sich stärker auf den Geschmack konzentrieren könnte. Betonung liegt auf könnte, weil, hier war nichts, worauf man sich konzentrieren konnte!

Der Reis war noch das Beste an der ganzen Geschichte, er war grade so an der Grenze zu matschig vorbeigeschrammt. Ich zog ein ca. 3 cm großes Paprikastück dazwischen hervor, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob es zum Reis oder zum Salat gehörte. Ein paar Dosenerbsen waren auch zu finden. Dafür war der Geschmack ok, vielleicht für manchen ein wenig viel Kreuzkümmel. Das Bohnenmus war eine klumpige, pampige, bröselige, geschmacklose Frechheit! Richtige Frijoles refritos sind cremig, saftig und würzig und haben mit dem hier ungefähr so viel gemeinsam wie Austern mit Kohlmeisen.

Zwischen den Tortillas war der Salat. Jetzt kann man sich selber vorstellen, was passiert, wenn ich kleingeschnittenen Eisbergsalat zwischen heiße Tortillas rechts und links, warmen Reis oben und warmes Bohnenmus unten schichte! Die Sauce war undefinierbar säuerlich ohne Salz, Pfeffer oder sonstigen Geschmack. Was die Tortillas angeht, die waren mit dem selben pamig-widerlichen Bohnenmus gefüllt, welches oben auf dem Teller rumlag. Die sogenannte Enchilada-Sauce war geschmacklich nicht zu orten, sie hätte auch gar nicht vorhanden sein können (obwohl sie auf dem Bild deutlich zu erkennen ist).

Wer mich kennt, der weiß, daß ich zu geizig bin, um Sachen auf dem Teller liegen zu lassen. Sogar, wenn es nicht so meinen Geschmack trifft. Noch nie in meinem ganzen Leben bin ich auf ein Gericht gestoßen, welches dermaßen unessbar war, daß ich es nicht zumindest fast aufgegessen habe. Hier streikten sämtliche Geschmacksknospen nach der Hälfte der Portion und das war das erste Mal, daß ich lieber hungrig nach Hause gegangen bin!
Aber, wie ein Tischnachbar so treffend bemerkte: „Die Gurken waren frisch.“

Das einzig Gute war an diesem Abend der selbstgemachte Eistee. Obwohl ich bezweifle, daß der Tee jemals sehr viel vom grünen Tee gesehen hat, war er schön zitronensaftig und säuerlich. Sehr erfrischend und sehr passend zum Thema Mexikanisch. Wem der Tee zu sauer war, der bekam noch Zucker zum Selber süßen serviert. Das war gut.

Vielleicht hätte ich einfach Chicken Wings nehmen sollen. Packung auf, rein in die Fritteuse/Ofen, auf den Teller. Da kann man sehr wenig falsch machen. Aber sorry, wenn ich schon Tex-Mex Küche anbiete, dann doch bitte wenigstens auf Lieferservice-Niveau. Sogar die haben bisher alle Tortillas und Enchiladas wenigstens eßbar bekommen!

So hätte das Essen übrigens bei normalem Licht ausgesehen. Macht die Sache auch nicht wirklich besser.
Hacienda Enchiladas
Das ist das bisher schlechteste Essen, was ich auswärts jemals serviert bekommen habe, und wenn ich daran zurückdenke, schütteln sich meine Geschmacksknospen immer noch!

Wirsing, Sususi

Coox & Candy Stuttgart

Sie: Ich bin vegan.
Er: Was heißt das?
Sie: Ich esse keine Eier und Milchprodukte.
Er: Hm, und wie panierst du dann dein Kalbsschnitzel?

So oder so ähnlich klingt es immer noch, wenn sich Veganer und Alles-Esser unterhalten. Wobei die Rollen hier natürlich auch vertauscht auftreten können. Veganer müssen sich immer noch sehr oft erklären und verteidigen und haben es beim Essen gehen mit Nicht-Veganern oft schwer. Aber auch ihnen sei geholfen, es gibt nämlich inzwischen Restaurant, Imbisse und Lokale, die sich sozusagen auf Veganer spezialisiert haben und komplett ohne Muh, Mäh und sonstiges Tierische auskommen. Eines davon ist das „Coox & Candy“ in Stuttgart. (Darüber bin ich ja schon beim Vegan Street Day gestolpert – die mit dem tollen Softeis: http://sususi.meinblog.de/2013/05/23/866/ )

Das Coox & Candy hat sich in ein schnuckeliges Fachwerkhaus eingenistet – schnuckelig ist hier auch das Schlüsselwort: es gibt nicht soooo viele Plätze, dafür aber viele Veganer, sprich, reservieren ist definitiv angesagt! Trotzdem sitzt man in dem zweistöckigen Restaurant bequem, eng, aber nicht so, daß man dem Nachbarn am Teller sitzt. Und es ist warm (sagt jemand, der bei 30 °C im Schatten die Strickjacke sucht…also glaubt es!), aber dafür kann man die Fenster öffnen. Es gibt eine feste Abendkarte, zusätzlich eine Wochenkarte und am Dienstag ist Pizza-Tag.

Bei meinem Besuch wurden wir gleich freundlich empfangen und durften noch kurz an der Theke Platz nehmen, bis der Tisch frei war. Dabei konnte man gleich einen Abstecher an die Kuchentheke machen und sich nach einem Stückchen für den Nachtisch umsehen.

Wir begannen mit einer kleinen Vorspeise: den „Grünen Bruschetta“: das ist Gurke und Avocado auf geröstetem Weißbrot.
Grüne Bruscetta Coox & Candy
Für eine Vorspeise ist die Portion prima. Geschmacklich hätte hier sogar jemand zugreifen können, der keine Avocados mag. Durch die Gurke wurde der Avocadogeschmack sehr gemildert und bekam etwas schön frisches. Und die Gurke wurde durch die Avocado viel cremiger als sonst. Es war für meinen Geschmack sehr passend dezent gewürzt (zu viel Salz auf Gurke – bääääh, und das passiert leider viel zu oft). Für mich hatte das alles, was man von einer Vorspeise erwartet: unspektakulär, aber lecker; nicht zu viel aber ausreichend, um mehr Appetit zu machen; einfach ein schöner Auftakt für den Hauptgang.

Für diesen entschied ich mich für den „frühlingshaften Kräutertofu“. (Ja. Ich liebe Tofu. In allen Varianten. Am liebsten ganz, ganz oft und viel öfter, als man eigentlich sollte. So, jetzt ist es raus.) Dieser wurde serviert mit Sesam-Gnocchi, gebratenem Frühlingsgemüse und Riesling-Sauce.
Frühlingshafer Kräutertofu Coox & Candy
Die Idee mit den Gnocchi und dem Sesam fand ich sehr gut, die muß ich mir merken. Das Frühlingsgemüse enthielt außer Lauchzwiebeln (die für meine Begriffe etwas mehr hätten „durch“ sein können), Chicoree und Karotten auch Radieschen und das fand ich richtig gut. Viele trauen sich nicht an Radieschen als Gemüse ran, wohl auch, weil sie sehr schnell matschig werden. Diese hier waren schön bissfest.
Hier muß ich jetzt sagen, daß mir alle vier Sachen auf dem Teller einzeln sehr gut geschmeckt haben, aber daß mir in der Gesamtkomposition einfach irgend ein verbindendes Element gefehlt hat, und ich glaube, es war ein wenig Süße. Diese hätte der Rieslingsauce und dem Gemüse die richtige Balance gegeben. Aber das sind wirklich Kleinigkeiten.

Der Nachbartisch hatte irgendeinen marokkanischen Gemüsetopf, der sah auch sehr lecker aus. Das Cordon Bleu-Stück, welches ich von meinem Begleiter probieren durfte war allerdings wirklich der Hammer! Knusprige, leckere Panade, schöne Dip-Sauce, auf alle Fälle ein Kandidat für einen weiteren Besuch im Coox & Candy!

Preislich kommt man hier, wenn man die Qualität des Essens und die Portionen berücksichtigt, wirklich sehr sehr gut weg! Und beim nächsten Mal wird statt der Vorspeise mal ein Stückchen Torte getestet – die ging nämlich beim besten Willen nicht mehr rein! Sehr empfehlenswertes kleines Restaurant, nicht nur für Veganer.

Wirsing, Sususi

SlowFood Messe 2014 Stuttgart

Ok, ja, es ist schon ein paar Tage her. Ich hab grad so viel um die Ohren, da kommt man zu gar nix mehr. Deshalb gibt es auch erst heute einen kurzen Rückblick zur Slow Food Messe, die wieder in Stuttgart stattfand und die ich natürlich auch wieder besucht habe.
Diesmal weiß ich auch gar nicht, wo ich anfangen soll, ich habe nämlich dieses Jahr soooo viele spannende Sachen gefunden, daß definitiv noch ein paar einzelne Beiträge folgen werden.
Zum Beispiel wurde mir etwas zum testen mitgegeben um das ich schon seit ein paar Jahren immer wieder rumschleiche, aber nie mitgenommen habe. Diese netten Herrschaften haben mir jetzt ein Paket “Hraska Erbswunder” mitgegeben.
Hraska 1
Aber dazu gibt es später noch einen eigenen Beitrag, deshalb gehe ich jetzt hier nicht näher drauf ein.

Schon mal was von “Feel” gehört? “Feel” ist ein Dry Gin, der von einem Münchner in Eigenregie ohne Konservierungsstoffe und Farbstoffe hergestellt wird. Er ist erst seit relativ kurzer Zeit in Produktion, so fast 2 Jahre. Es ist für meine Begriffe der beste Gin, den ich seit Jahren probiert habe. Sehr zitronig, mit leichtem Lavendel und erst sehr spät kommt dann der Wacholder nach; sehr mild was den Alkoholgeschmack angeht.
Feel Gin
Für mich sehr schön pur auf Eis trinkbar, im Mixgetränken kommt er wahrscheinlich gar nicht so gut raus. Die 0,7 ltr. fallen zwar mit 30 € schon gut ins Gewicht, lohnen sich aber.

Eine unheimlich spannende Sache war der “Grüne Kaffee” von Pamenar:
Pamenar Grüner Kaffee
Das ist ein Getränk aus den grünen, also ungerosteten Kaffeebohnen. Diese werden vermahlen wie Kaffee und dann kommt ein Getränk raus, das aussieht wie grüner Tee. Nur grüner. Leider ist es geschmacklich, äh, wie soll ich sagen? Tja, es schmeckt sehr gesund. Man zieht vom Kaffee die Farbe ab. Dann ca. 80 % der Säure. Und dann stellt man sich vor, wie man die Kanne ausspült und mit dem Rest Waschwasser…. also, Ihr könnt es Euch vorstellen…. Unheimlich gesund, unheimlich merkwürdig, aber wer weiß, was man damit alles machen kann?

Hat schon mal jemand von Euch frische Bratwurst probiert? Also frische frische? Grade in den Darm gefüllte? Nein? Un-be-dingt ausprobieren! Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Hier sind die von Hendrik Haase frisch gefüllte und von Karsten Bessai zubereitete Varianten:
grobe Bratwurst mit Frischkäse, Zitronenschale, Chiligrobe Bratwurst mit Filderkrautsalat

Die beiden haben vorgeführt, wie man Bratwürste zubereitet und wer auch immer einen Fleischwolf hat, Aufsatz besorgen und loslegen, es ist nicht schwer und lohnt sich!

Ansonsten gab es wieder viel zu probieren und zu entdecken, also hier einfach noch ein paar Eindrücke:
Die Kochbananen-Chips waren in der scharfen Variante richtig lecker, leider waren die einfach gesalzenen etwas lasch im Geschmack und haben hauptsächlich staubig nach Stärke geschmeckt.
Ethiquable Kochbananen-Chips

Die Büffelmilch gab es leider nicht zum probieren…
Büffelmilch
Raw-Schokolade war spannend. Bei Raw Food werden die Lebensmittel nicht über eine bestimmte Temperatur hinaus erhitzt. Hier sind die Grenze 46 °C (hier, weil es erbitterten Streit um 1 oder 2 Grad hin oder her gibt). Geschmacklich wurde so eine sehr weiche Schokolade draus, die auch im 100 % Kakao-Anteil einen sehr geringen Säureanteil aufwies. Leider war die Tafel mit 7.50 € für mich nicht lohnend.
Edelmond Roh-Schokolade
Tja, sonst gab es unheimlich viel Senf, Marmelade, Honig, Süßes, Wein, Spirituosen, Öl, Oliven, Pfeffer, Trüffel, Käse, ach, alles, was Ihr Euch vorstellen könnt!
Vorbeischauen lohnt sich auf alle Fälle, man findet eigentlich immer was! Und wenn es bloß schicke Vogelvillen sind…
Vogelvilla

Wirsing, Sususi

Schmuckwelten Pforzheim

Wenn man Pforzheim hört, dann denkt man: Gold. Immerhin ist Pforzheim DIE Goldstadt schlechthin und ist weltweit bekannt als Zentrum der Schmuckindustrie. Kein Wunder also, daß Pforzheim diverse Ausstellungen und Museen hat, die sich mit dem Thema Schmuck beschäftigen. Zum Beispiel die Schmuckwelten. Ein ganzes Gebäude beherbergt mitten in der Innenstadt die Schmuck-Erlebniswelt, die Mineralien-Welt, die Einkaufswelt und eine kleine gläserne Manufaktur. Für die Schmuck-Erlebniswelt und die Mineralienwelt muß etwas Eintritt gezahlt werden: als Kombiticket für 8 € zu besichtigen; einzeln kostet die Schmuckwelt 6,50 €.

Parken kann man entweder in der nebenan gelegenen Schlössle-Galerie, im Sparkassen-Parkhaus oder im Parkhaus vom Hilda-Gymnasium. Alternativ ist es vom Bahnhof ca. 5 Minuten langsames Laufen und der Bus hält direkt nebendran am Leopoldplatz. Die Schmuckwelten selber sind barrierefrei zugänglich und zu besichtigen.

Also, auf geht´s!

Hat man seine Eintrittskarte, geht es zuerst in einen Raum, in dem man ein kleines Video zur Herkunft der Elemente auf der Erde gezeigt bekommt. Im nächsten Raum findet man verschiedene Schau-Vitrinen. Diese sind, dank eines kleines Podests, auch für Kinder gut einzusehen. Ein wenig lästig ist allerdings, daß die Vitrinen einen Sensor haben, der bei Bewegung vor der Vitrine das Licht innen aktiviert. Sehr umweltfreundlich, aber leider manchmal etwas blöd, wenn man sich Stücke auf einer Seite des Kastens etwas genauer ansehen möchte und immer wieder mittig mit der Hand vor dem Sensor wedeln muß – das Licht bleibt nämlich sonst nicht lange an.
Gußbaum 2
Zu sehen sind zum Beispiel verschiedene Gußbäumchen, Goldschmiedewerkzeuge, dokimastisches Zubehör (erklär ich irgendwann mal genauer – ist schließlich mein Beruf) und natürlich auch Schmuckstücke wie dieser Halsreif.
Halsreif
Geht man weiter, landet man bei der Verteilung der Edel-u. Halbedelsteine quer über den Globus und kann vom Amethyst bis zum Citrin viel bewundern.
Citrin
Ganz toll ist auch der Diamanten-Raum: dort kann man versuchen, die 4 Unterscheidungsmerkmale von Diamanten (Cut, Colour, Carat, Clarity) selbst mal mit bloßem Auge zu erkennen: was bei Cut noch relativ einfach ist, da auch die verschiedenen Stufen groß und deutlich dargestellt werden, ist für das ungeübte Auge bei Colour nahezu unmöglich. Durch eine Lupe kann man verschiedene Farben von River (hochfeinem Weiß) bis Crystal (getöntes Weiß) versuchen zu unterscheiden.
Opale
Nicht nur Steine werden zu Schmuck verarbeitet, man darf schließlich die Perlen nicht vergessen. Daß diese manchmal nicht nur aus Muscheln kommen, sieht man hier: dies ist eine der seltensten Perlen der Erde: eine Conch-Perle. Diese stammt aus einer Fechter-Schnecke. Diese “Perle” (die eigentlich nicht aus Perlmutt besteht; also gar keine echte Perle ist) läßt sich nicht züchten. Die zu Schmuck verarbeiteten Perlen tauchen bloß ab und zu auf, da die Schnecke essbar ist und manchmal in einer eine Perle gefunden wird. Die Perlenfarbe verblasst interessanterweise mit der Zeit.
Conch-Perle
Für alle, die sich weder für Edelsteine noch für Perlen interessieren, gibt es noch die Uhren. Taschenuhren, Kuckucksuhren, Armbanduhren, Standuhren, Wecker, ect.
Taschenuhr

Halskette
Wenn man durch die Ausstellung durch ist (man sollte so 2 – 2 1/2 Stunden ansetzen), dann kann man ins Untergeschoss gehen und mit dem Kombiticket auch noch durch die Mineralienwelt gehen. Der Eingang ist etwas versteckt neben dem Restaurant Müssle im Erdgeschoss.
Untitled

Baryt mit Hemimorphit
Dort kann man neben ein paar riesigen Amethyst-Drusen auch noch einen Blick ins UV-Kabinett werfen: dort werden die Ausstellungsstücke durch UV-Licht zum Leuchten angeregt. Die 400 m² große Ausstellung ist immerhin eine der größten Privatsammlungen hier in Süddeutschland.

Wenn man durch ist, kann man, je nach Dicke des Geldbeutels, entweder ein paar tausend Euro beim Nobel-Juwelier lassen oder ein kleines, preislich passenderes Geschenk shoppen. Oder in der Stadt eine Kleinigkeit essen. Oder ein wenig bummeln gehen.

Ein schöner kleiner Ausflug für einen wettermäßig nicht ganz so schönen Tag.

Wirsing, Sususi

Belle und das Biest

Gestern waren meine Kolleginnen und ich in der Gräfin Rhena Halle in Bauschlott. Diesmal wollten wir aber keine Sportveranstaltung besuchen sondern eine Veranstaltung des RRMSV. Das ist der Kieselbronner Rollsportverein, der dieses Jahr das Rollschuh-Musical “Belle und das Biest” aufführt. Die Musik stammte aus dem Disney-Film und dem Musical und wurde vom Verein hervorragend schauspielerisch auf Rollschuhen umgesetzt. Da schon “König der Löwen” ein voller Erfolg war, waren die Erwartungen natürlich besonders hoch. Und meine wurden dabei absolut erfüllt! Besonders Jenni Kienzle als Gaston und Stephanie Katzer als Babette stellten dabei fast noch Solveig Bourges als Belle in den Schatten.
Belle und das Biest
Die ganzen Rollen wurden übrigens von Frauen gespielt. Rasante Rollschuhfahrten durchs Publikum, tolle Kostüme und überzeugende Darsteller ließen in den ganzen ca. 2 Stunden (plus 20 min. Pause) keinerlei Langweile aufkommen. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt: Schnittchen, Laugenstangen und diverse Getränke waren käuflich zu erwerben und der gesamte Verkauf war durchwegs professionell und organisiert, so daß auch keine langen Wartezeiten entstanden.

Sitzplatzmäßig hatten wir wirklich tolle Plätze auf der Empore (14 €), da man hier den besten Überblick nicht nur über die Bühne sondern auch auf die sich im und durchs Publikum bewegenden Fahrer hatte.

Ein sehr schöner und kurzweiliger Abend war das und für die nächste Musical-Aufführung haben wir uns mental schon mal vorgemerkt. Wer dieses Musical noch sehen möchte, der hat im Oktober noch mal dazu Gelegenheit (25/26.10) und kann ab 06. April schon mal Karten bestellen. Empore, wenn´s geht.

Wirsing, Sususi

Stadtmuseum Miltenberg

Miltenberg. Ein charmantes Städtchen zwischen Spessart und Odenwald, direkt am Main. Auch wenn wir keine herkömmlichen Touristen sind, kennen wir Miltenberg schon seit Jahren. Und sind jedes Jahr wieder angetan von der wunderschönen Altstadt, der Mildenburg und: vom Stadtmuseum Miltenberg. Dieses Museum (es befindet sich am Schnatterloch, also dem historischen Marktplatz) ist jedes Jahr fester Bestandteil unserer To-Do-Liste und hat sogar am 01.01. auf. Warum wir dort jedes Jahr hingehen? Ganz einfach: Es ist ein Museum, welches auf über 1400 qm jedes Mal aufs Neue fasziniert. Zum einen hat es immer wieder wechselnde Ausstellungen. Dieses Jahr war das Thema „Weihnachtspost“.
Stadtmuseum Miltenberg Postbote
Zu sehen waren unter anderem ein Postamtsschalter, Postwertzeichen und alte Wunschzettel, Weihnachtswünsche und Feldpostbriefe.
Stadtmuseum Miltenberg Postwertzeichenautomat
Diese kleinen Sonderausstellungen sind auch immer spannend. Zum anderen ist jedoch auch noch die Dauerausstellung zu besichtigen. Diese führt in einem Rundgang durch sieben Schwerpunktthemen zum Thema Miltenberg und Region.
Stadtmuseum Miltenberg Schrank
Stücke zur Entstehungsgeschichte, zum Alltag in und um Miltenberg …
Stadtmuseum Miltenberg Eisfink
… und zum Leben und Arbeiten (z. B. Blaudruckmodel, Waschzuber, Fischernetze)…
Stadtmuseum Miltenberg Waschzuber
sind bloß einige wenige Beispiele. Immer, wenn wir da sind, hat das Museum bis 16:00 Uhr geöffnet. Trotzdem brauchen wir immer bis kurz vor Schluß, bis wir wieder draußen sind, weil es einfach so viel zu entdecken gibt. Denn das Haus selber ist ebenfalls ein Museumsstück, überall wird an freigelegten Wandstellen oder Türbögen deutlich, wie alt das Gebäude bereits ist. Nicht nur das, nicht alle Ausstellungsstücke sind für den touristischen Konsumenten vorbereitet in Vitrinen präsentiert – nein, hier muß man selber auf Entdeckungsreise gehen und schon mal die ein oder andere Schublade aufziehen, um Spannendes zu finden. So findet man zum Beispiel späte Werke von Ernst von Zschock.
Ein weiterer wirklich sehr sehenswerter Ausstellungsteil ist die beeindruckende Spielzeugsammlung des Museums:
Stadtmuseum Miltenberg Schienenzeppelin
Eisenbahnen, Blechspielzeug, Metallbaukästen und sogar ein Chemiebaukasten lassen die Herzen höher schlagen. Außerhalb von Nürnberg ist es schwierig, wirklich gute Sammlungen dazu zu finden, und die Miltenberger Sammlung ist wirklich sehr schön.
Stadtmuseum Miltenberg Oblatenkapseln
Ein Besuch des Museums ist absolut zu empfehlen, und für 4 € Eintritt, da kann man wirklich nicht meckern! Die oberen Etagen des Museums sind auf Grund der historischen Gebäudesubstanz nur per Treppe zu erreichen, die mitunter ein wenig schief und abgelaufen ist – also aufpassen, wer schon einen Stock benötigt und große Menschen: Bitte bei den Durchgängen aufpassen und den Kopf einziehen! Ansonsten bietet das Museum auch Führungen und Workshops, stellt die Räumlichkeiten für Kindergeburtstage und die historische Kulisse für Hochzeitsfotos zur Verfügung. Also, wer sich zufällig in der Nähe von Miltenberg rumtreibt – vorbeischauen.

Wirsing, Sususi