Archiv der Kategorie: Ausflüge/Urlaub

Hostel 2962 Garmisch-Partenkirchen

Durch eine glückliche Fügung des Schicksals hatte ich Karten für das Qualifikationsspringen zum Neujahrsspringen der Vierschanzen-Tournee in Garmisch-Partenkirchen. Also kurzentschlossen die Silvesterpläne etwas über den Haufen geworfen und auf nach Garmisch!

Berge Panorama

Dort erwartete mich nicht nur dieses wunderschöne Panorama sondern natürlich auch eine Unterkunft: Das Hostel 2962; ca. 200-300 Meter vom Bahnhof weg; gegenüber der Partnach. Es war das einzig preislich bezahlbare noch freie Zimmer, das es so kurz vorher (2 Wochen) in Garmisch wohl noch gab *g*

Hostel 2962

Dort angekommen wurde ich an der Rezeption gleich freundlich aufgenommen (wer ankommt, wenn die Rezeption schon geschlossen ist, für den wird das Aufnahmeformular + Schlüssel hinterlegt). Gezahlt habe ich gleich; 52 € für Übernachtung, Frühstück und Kurkarte (mit der man kostenlos Busfahren konnte). Für Silvester kann man über den Preis wirklich nicht meckern! Erfreulich war, daß mein Zimmer ein Nichtraucherzimmer war. (Nr. 15; direkt beim Treppenaufgang, deshalb hat man gehört, wenn jemand rauf oder runter ging; fand ich jetzt aber nicht schlimm)

Eingang Zimmer 15 Hostel 2962

Alles drin, was man braucht; der Teppich war nicht abgelaufen und das Zimmer wirkte schön sauber. Erfreulich auch der Geruch beim reinkommen; frisch und nicht abgestanden.
Bett Zimmer Hostel 2962

Es gab noch einen Kleiderschrank; hier außer Sicht; mit überraschend vielen Kleiderbügeln drin. Das Bett… tja, wer daheim auf Härte 3 schläft (tu ich auch, im Urlaub stört mich aber was Weicheres nicht) der hat hier wohl keine Freude dran und das Kopfkissen war so flach wie ein Crêpe. Schön fand ich, daß man das Zimmer zum Schlafen nicht nur durch Vorhänge sondern durch Fensterläden verdunkeln konnte – die vergessene Schlafbrille mußte also diesmal nicht durch einen Socken ersetzt werden!
Bad Hostel 2962

Das Bad war funktional; Handtücher vorhanden, Fön (wie erwartet) nicht. Dafür war die Sauberkeit ok, ich hatte schon mehrsternige Hotelzimmer, wo alles übel verschimmelt war. Hier gab es bloß ein paar Stellen an der Decke, die ganz leicht mehr verstaubt als schimmelig waren.
Bad 1 Hostel 2962

Das Bad hatte zwar kein Fenster, aber dafür eine schön leise Lüftung.
Balkon Hostel 2962

Ein relativ großer Balkon war auch noch dabei, der war allerdings weniger toll, aber um Silvester rum will ich ja eh nicht draußen sitzen. Aussicht war gegenüber weitere Häuser, zwischen denen man auch Berge mit Skihang sehen konnte.
Frühstück

Frühstück gab es von halb acht bis zehn und auch hier war alles zu finden, mit dem man so in den Tag startet: Semmeln, Toast + Toaster, normales Brot, Knäckebrot, Kornflakes, Müsli, Joghurt, Salami, Käse, Schinkenwurst, Kräuterquark, Butter, Marmelade, gekochte Eier, Orangensaft, Apfelsaft, Tee, Kaffee, Schokoladencreme und Obst und wahrscheinlich noch das ein oder andere, was ich jetzt vergessen habe.

Ich hätte auch einen mehrtägigen Aufenthalt hier nicht gescheut; es ist eben ein „Hostel“ sprich eine Jugendherberge, hat aber alles, was man zum Aufenthalt braucht, liegt zentral, ist vergleichsweise günstig und bietet einen guten Ausgangspunkt für weitere Ausflüge, zumal am Bahnhof natürlich auch Busse abfahren. Ich werde mir die Adresse jedenfalls mal vormerken für meinen nächsten Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen.

Wirsing, Sususi

 

Eat a rainbow…

…*scha-la-la-la* Nein, ich bin nicht auf einem merkwürdigen LSD-Trip. Aber wer mich kennt, der weiß, daß ich schon immer der Meinung war, daß Regenbögen nach Gemüsetorte schmecken. Auf der Eat&Style Messe sah ich mich allerdings in dieser Meinung so gut wie bestätigt: dort gab es von der Colourfood GmbH etwas Neues: seit Mitte 2012 gibt es auf dem deutschen Markt Frucht-bzw. Gemüsereduktionen, hergestellt ohne Konservierungsstoffe und ohne Zuckerzusatz, also 100 % Frucht/Gemüse. Und das in den lustigen Geschmacksrichtungen purple, yellow und gold. Später sollen noch green, red und blue kommen. Also ein ganzer Regenbogen *g*.
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Das Konzentrat schmeckt, je nach Farbe süß oder leicht süßlich-gemüsig; so besteht „Yellow“ z. B. aus Mango und Kürbis. Also sozusagen eine Art natürliche Lebensmittelfarbe, zum Einfärben von Speisen oder für Joghurt oder Süßspeisen,… Da das ganze natürlich „Natürlich“ ist, ist es nach Anbruch halt auch nur noch ca. 2 Monate haltbar und leider sind 100 ml davon mit 11 € relativ teuer. Ich finde trotzdem, das es ein sehr spannendes Produkt ist, und deshalb sollte man das Ganze im Auge behalten. Momentan gibt es die Produkte übrigens bloß über die Homepage des Herstellers.

Wirsing, Sususi

Eat´n´Style Messe 2012 Stuttgart

Hatten wir Anfang des Jahres schon die Slow Food Messe, folgt am Ende immer die Eat´n`Style Messe in Stuttgart. Letztere ist allerdings von ganz anderem Kaliber als erstere; das liegt natürlich auch an den ganzen bekannten Köchen und Kochshows, die man hier sehen kann: so gaben sich dieses Jahr z. B. Sante de Santis, Kolja Kleeberg und Alexander Herrmann die Klinke bzw. den Kochlöffel in die Hand. Das Beste dieses Jahr: dieses Mal haben sie es wieder abgeschafft, daß man für die Kochshows extra Eintritt zahlen muß, d. h. man konnte im Messepreis inbegriffen alles sehen, hören, fühlen und insbesondere auch schmecken: z.B:
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Wenn das Ganze fertig ist, dann sieht es so aus: (rosa gebratenes, asiatisch gewürztes Rinderfilet auf Curry-Pastinaken und Kürbis-Püree); hier in der praktischen Probierportion, für die, die schnell genug waren *g*

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Oder so: dieses Fischfilet wurde übrigens von einem singenden Koch zubereitet.

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Aber auch neben den Kochshows fand man genug zum probieren; z. B. bei Lodner buchstäblich von A-Z Gewürze und Gewürzmischungen.

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Oder:

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Teilnehmen konnte man auch per Voranmeldung an verschiedenen Kochkursen, z. B. von WMF oder wie hier, von Lidl zusammen mit Kolja Kleeberg nahmen 600 Besucher am größten Kochkurs Deutschlands teil. (Ausdauer vorausgesetzt, die Armen waren dort mehrere Stunden zugange!)
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Die Ausbeute des Tages sah dann so aus: Cheddar Cashews vom Krebaer Nußwerk (sehr lecker, besser als die Balsamico-Cashews des selben Herstellers), Rotweigelee von Werder (fein zu Käse; man schmeckt den Rotwein gut raus und es ist nicht zu süß. Werder stellt auch Ketchup ohne Zuckerzusatz her) und ein Kochbuch mit original Canadian Recipes. Die Kaffebohnen und die Tasse habe ich gewonnen. *g*

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Der Tag hat sich so was von gelohnt; ich freu mich glatt schon wieder aufs nächste Jahr! Für 12 Euro Eintritt kann man eigentlich auch noch die anderen Messen besuchen, die zur selben Zeit dort stattfinden, z. B. die „Heim+Familie“, die „Spielwarenmesse“ oder die „Modellbau-Messe“. Öhm, die sind aber nicht so lecker…also reicht mir die eine Halle der  Eat`n`Style. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle, ich denke, das haben auch die Massen an Besuchern schon rausgefunden, denn so voll wie dieses Jahr war es schon lange nicht mehr! Das soll es für heute erst mal gewesen sein, bestimmt komme ich noch auf den ein oder anderen Hersteller (der mir positiv oder negativ aufgefallen ist) zurück.

Oh, und wer die Bitebox SnackBox kennt: auf die getrockneten Kiwis verzichten. Bäh! Das gleiche gilt übrigens auf für Physalis-Essig und fertige Papaya-Vinaigrette.

Wirsing, Sususi

 

Zum wilden Jäger … Nürnberg

Diesmal stand in Nürnberg ein Abstecher in das Lokal „zum wilden Jäger“ mit auf dem Wellness-Programm. Ebenfalls schon seit Jahrzehnten unter diversen Pächtern vorhanden, gibt es den wilden Jäger in der jetzigen Besetzung allerdings erst seit 2005 und bietet fränkisch regionale, gutbürgerliche Küche.

Von außen ein bißchen unscheinbar und nicht unbedingt einladend, ist das Innere dann  eher familiär-rustikal; aber nicht ungemütlich. Übrigens ist es zumindest Mittags am Wochenende so voll, daß man ohne Reservierung keinen Platz mehr bekommt.

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Neben der übersichtlichen Hauptkarte gibt es auch immer eine Tageskarte (hier leider etwas unscharf, *tschuldigung*) auf der auch saisonale Gerichte wie Spargel aus dem Knoblauchsland oder Aischgründer Karpfen Eingang finden.
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Die Wahl fiel dann auf das Karpfenfilet im Pfeffer-Bier-Mantel mit Kartoffel -u. gemischtem Salat. Die Wartezeit aufs Essen ist hier etwas länger, einfach, weil eben alles frisch zubereitet wird. Hier der (durchaus üppige) Salatteller:
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Der Kartoffelsalat war allerdings für meine Begriffe etwas laff, Geschmack war kaum vorhanden. Der gemischte Salat war mit einer selber gemachte Salatsoße auf typisch fränkische Art angemacht, d. h. mit einer Salatsoße mit Dosenmilch und viel Zucker. Das ist Geschmackssache, war aber besser abgeschmeckt als der Kartoffelsalat.
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Das Karpfenfilet allerdings war sehr gut. Der Ausbackteig hatte einen ganz leichten, pfeffrigen Geschmack, fast so ähnlich wie Salt&Pepper-Chips von Pringels. Außerdem war er sehr gut abgetropft, und schön knusprig, ohne hart zu sein. Eher schön splittrig, und das Filet innen war schön saftig und gar nicht trocken. (Übrigens: Falls jemand es probieren möchte – bitte nicht über die Gräten beschweren, Karpfen ist ein sehr grätiger Fisch, sogar als Filet und was sogenannte Grätenscheider mit dem Karpfenfilet anstellen würden – das will ich mir lieber nicht vorstellen. Deshalb lieber etwas vorsichtiger essen. Große, fiese Y-Gräten waren aber gar nicht vorhanden.)

Was ich sehr schön fand, daß war, daß alle Hauptgerichte gleichzeitig serviert wurden. Hier aber auch schon der erste Kritikpunkt: für 3 Hauptgerichte mit Reh wurde ein (1 einziges) kleines Schälchen mit Preiselbeeren serviert. Da sollte eigentlich schon jede Person ihre eigene Portion bekommen, zumal auf Nachfrage auch erst sehr zögerlich nachgeliefert wurde. Weiterhin, man sieht es auch auf dem Foto, mit dem Petersilienrand haben sie hier echt übertrieben. Auch wenn die Petersilie hier wenigstens nicht getrocknet war – ich habe nichts gegen minimal-invasive Deko einzuwenden, aber wenn ich so viel Petersilie so in meiner Soße schwimmen habe, daß sie doch sehr geschmacklich vorsticht, dann finde nicht nur ich das nicht mehr witzig.

Das Dessert der Wahl war diesmal Vanilleeis mit heißen Schattenmorellen. Hier war sehr schade, daß die Sahne leider aus der Sprühdose kommt. Die Schattenmorellen waren extra noch gezuckert und leider hat die kurze Erwärmungszeit nicht ausgereicht, um den Zucker vollständig aufzulösen; es hat sich sehr viel davon unten im (eh schon sehr süßen) Saft der Kirschen abgesetzt.

Alles in allem ist das Essen hier nicht schlecht; aber es gibt auch deutlich Verbesserungsspielraum nach oben. Preislich kommt man aber ok weg.

Wirsing, Sususi

 

Subway

„Italiansesamhoneyoatcheeseoregano?“ Wie bitte? (Oder, wie man hier so schön sagt: Häh?) „Italian, Sesam, HoneyOat,…“ Ah ja, wir sind bei Subway. Das ist eine inzwischen nahezu überall bekannte Fast-Food-Sandwich-Kette und unter diesen wohl für jemanden, der dort noch nie war, wohl die Verwirrenste. Man muß sich sein Sandwich nämlich selbst zusammenstellen. Wählen muß man also, wie groß das Sandwich sein soll. Und welches Brot. Und welche Sorte Sandwich. Und welcher Käse. Und ob überbacken oder nicht. Und welche Salate drauf sollen und welche nicht. Und welche Soße. Und zum gleich essen oder mitnehmen. Uff. Und das alles wird man von einer Turbozunge (mal ehrlich, ich rede ja schon schnell, aber die schlagen mich alle haushoch!) von Bedienung in 13,6 Sekunden gefragt und wehe, man braucht länger zum überlegen. Dann steht meistens schon jemand Genervtes hinter einem und seufzt laut.

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Wenn man erfolgreich seine Bestellung an den Mann (die Frau) gebracht hat, könnte das ganze so aussehen: Das ist das heutige Sub des Tages für 2,49 €: Turkey Breast auf Italian, 15 cm, mit Cheddar, überbacken, mit allem außer Paprika und mit BBQ-Sauce.
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Jeden Tag gibt es ein anderes Sub als Sub des Tages für nur 2,49 € in der 15cm-Variante; das ist preislich absolut ok. Geschmacklich finde ich auch alle gut, die Kombinationsmöglichkeiten lassen auch keine Langweile aufkommen. Alle Subs gibt es auch als Salatvariante, aber da ich einmal einen Salat hatte, und die Crew die ganzen Schränke erst durchsuchen mußte, bis sie Salatschale, Deckel und Besteck fanden und sich dann auch über die richtige Menge nicht einig waren…Sandwich ist eh besser!

Für alle, die daheim schon mal die Zusammenstellung üben wollen, es gibt auf der Subway-Homepage den Sub-Konfigurator.

Ich finde Subway jedenfalls eine sehr leckere Abwechslung zu Pizza, Döner und Co.

Wirsing, Sususi

 

Hotel am Tiergarten Karlsruhe

Gestern waren wir noch mal das schöne Wetter ausnutzen und haben deshalb dem Tiergarten Karlsruhe noch einen Besuch abgestattet. Diesmal mit Pinguin-, Eisbären-, und Seelöwen/hunde-Fütterung. Auch die Nilpferde haben was bekommen, deshalb waren ausnahmsweise mal die ganzen Tierchen zu sehen – nicht nur Ohren oder zwei Nasenlöcher.

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Ein bißchen Durst hatten wir dann schon – und da es noch temperaturmäßig angenehm war, fanden wir uns im Café wieder bei Eisschokolade/Kaffee. Und zwar hier: Im „Hotel am Tiergarten“.

Dieses liegt, wie der Name diesmal richtig vermuten läßt, praktischerweise direkt neben dem Zoo und damit gegenüber dem Hauptbahnhof. Auf diese Art ist es sowohl zu Fuß, per Bahn oder Straßenbahn gut zu erreichen. Fahrrad geht natürlich auch, aber da sollte man seinen eigenen Parkplatz mit in der Tasche haben – hier standen im Umkreis von 300 Metern geschätze 244.917 Stück.

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Draußen sitzt es sich dort so lala, man ist halt, nur durch eine kleine Straße getrennt, direkt an der Hauptverkehrsader mit Autos und Straßenbahnen.
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Die Tischdecken könnte das Etablissement auch mal wieder wechseln, hier waren überall ausgerissene Stellen und Löcher. Wir saßen bereits etwas da, als eine Bedienung nach unserer Bestellung fragte. Auf unseren Wunsch nach der Speisekarte drehte sie sich um, griff nach einer Karte ein paar Tische weiter und warf sie uns wortlos „vor die Füße“. Bis zum Bestellen dauerte es dann auch eine Weile. Tut mir leid, aber für so einen Service gibt es hinterher auch kein Trinkgeld. Erst als es ans kassieren ging, weil die Dame gleich Feierabend machen wollte, da wurde sie dann wieder freundlicher. Die Bestellungen allerdings waren recht schnell am Tisch, daran gab es auch nichts auszusetzen – eine ganz normale Schokolade mit Sahne und Schokoeis für 4,60 €. Das ist völlig normal.
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Also, ich werde der Bedienung mal noch mal eine Chance geben; war vielleicht bloß ein schlechter Tag. Fazit: Kann man, muß man aber nicht unbedingt. Gibt im Umkreis noch viele Cafés, man muß halt vom Zoo aus hundert Meter mehr laufen.

Wirsing, Sususi

Vecchia Osteria in Nürnberg

Bei meinem letzen Besuch in Nürnberg waren wir italienisch essen. Und zwar diesmal in der Vecchia Osteria. Ich weiß, jetzt werden viele erst mal aufstöhnen. Grund hierfür ist folgender: als die Vecchia Osteria vor, hm, ich meine ca. 15 Jahren oder so, aufgemacht hat, da war das Essen erst mal gut. Dann ist jedoch der Koch entfleucht und was dann kam war eine Phase, die nicht einmal die Beamten aus dem nahe gelegenen Finanzamt zum Mittagessen mehr akzeptabel finden konnten. Und wie das halt leider so ist, wenn man einmal einen schlechten Ruf weg hat – den wird man so schnell nicht wieder los! Ich kann jedoch versichern: es gab zwar ein oder zwei Kritikpunkte, aber man kann dort wieder zum Essen hingehen.

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Abgesehen von der normalen Speisekarte gibt es auch eine Karte mit Tagesgerichten:
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Bei schönem Wetter kann man prima draußen sitzen; da der Garten nicht an einer Hauptverkehrsstraße liegt und gut umzäunt ist, ist es dort sehr angenehm zum Essen.
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Als Vorspeise empfehlen sich Bruschetta und Pizzabrot mit Knoblauch.
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Die Bruschetta waren sehr lecker; jedes anders belegt: mal mit Champignons, mal mit Tomaten oder mit Paprika. Der Belag war gut abgeschmeckt; das Brot knusprig ohne trocken und bröselig zu sein.
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Ebenso gut war das Pizzabrot: schön dünn und knusprig, gut gewürzt und nicht trocken.

Jetzt kommen wir aber schon zum ersten kleinen Kritikpunkt: dem Beilagensalat. Erst mal an der Zusammenstellung ist nichts auszusetzen, im Gegenteil, hier findet sich frischer Salat mit frischem Gemüse im Schüsselchen; erfreuliche Abwechslung zu den ganzen Fertigsalaten aus dem Glas. Aber die Salatsoße war purer Essig mit genau so viel purem Öl. Kein Salz, kein Zucker zum Abschmecken, kein Pfeffer. Das Öl und der Essig waren nicht emulgiert; entweder hatte man nur Essig auf seinem Salatblatt oder nur Öl.
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Der zweite kleine Kritikpunkt ist die Anrichteweise: die Soße war etwas über den Rand und den Unterteller gekleckst. Und das Geschirr hat bereits diese Abnutzungsspuren, die immer aussehen wie Dreckschlieren auf dem Porzellan. Beim Hauptgericht war der Teller angeschlagen und ein ziemlich großes Stück Porzellan abgesprungen.
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Ich hatte Scaloppine mit Gorgonzola-Sauce. Dazu gab es Gemüsebeilage und Kartoffelspalten (2). Die Sauce war sehr gut, leicht nach Gorgonzola ohne penetrant zu sein; cremig ohne zu fettig zu sein. Das Gemüse war auf den Punkt gegart, schön bißfest ohne roh zu sein und zwar bei Zucchini, Gelbe Rüben und Brokkoli gleichermaßen. Die Schnitzelchen waren trotz der Dünne („Dicke“ kann man ja hier schlecht sagen *g*) weder trocken noch zäh gebraten. Ich war durchweg zufrieden mit dem Hauptgericht.

Also, hier kann man sicher wieder hingehen. Preislich liegen wir hier übrigens auch ziemlich gut und der Service war schnell und freundlich.

Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…die Letzte…

…wenigstens vorerst. Denn, mal ehrlich, wie viel kann man in 6 Tagen Urlaub essen? *g* Es gibt natürlich alleine in Wyk noch sooooo viele Möglichkeiten. Da hätten wir z. B. die „13“. Dieses Restaurant gibt es auch schon viele, viele Jahre. Allerdings hat es preislich in den letzten Jahren einen riesen Sprung gemacht – nach oben!
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Ob das der Qualität entspricht – das kann ich leider nicht beurteilen. Aber hier kann man schon mit 40 Euro p. P. rausgehen.
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Das ist mir, selbst für einen Urlaub, etwas zu heftig.
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Lecker ist es auch hier:
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Hier muß ein Besuch allerdings wieder bis zum nächsten Mal auf der Insel warten.
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Dann wär da noch das Strandcafe Valentino, oder, auch sehr gut: das chinesische Restaurant „Peking Ente“. Mhhh, da läßt es sich gut essen. Oder das Restaurant am Flugplatz. Oder, oder oder.. Wie man sieht muß ich unbedingt wieder nach Wyk. Bis dahin…

Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…14

Irgendwann befiel mich im Urlaub mal der Hunger nach einer Pizza. Das sollte ja kein Problem darstellen, gibt es doch in Hafennähe „Franco“, ein Restaurant mit italienischer und deutscher Küche; mit kleinem Außenbereich und Gerichten zum Mitnehmen. Wenn man reinkommt erwartet einen eine merkwürdige Mischung aus Seemannskneipe, Museum und italienischem Lokal; so hat man wenigstens was zum Schauen, wenn man auf das Essen wartet.

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Meine bestellte Pizza Mozzarella zum mitnehmen kam dann auch recht schnell. Für 5,90 € ein akzeptabler Preis, für Inselverhältnisse sogar günstig.

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Zunächst mal aufgefallen ist, daß die Pizza nicht vorgeschnitten war. Weiter ist eine Mozzarella-Pizza nun mal eine Pizza, wo der Belag an sich recht wenig Geschmack hat. Das muß dann natürlich ausgeglichen werden durch gut abgeschmeckte Tomatensauce und einen gut gewürzten Teig. Beides war hier nicht der Fall. Ich hatte geschmacklosen Teig mit geschmackloser Sauce mit geschmacklosem Käse. Hätte ich aus Versehen ein Stückchen Pappkarton erwischt…es wäre geschmacklich kein großer Unterschied gewesen. Leider ist dies nicht das erste Mal. Ich hatte dort auch schon eine Friesische Muschelsuppe…genau das Gleiche. Absolut geschmacksneutral! Die Portionsgröße ist dort zwar nicht schlecht, aber was habe ich davon, wenn es nach nichts schmeck? Leider ist dort ein Besuch nach bisheriger Erfahrung nicht zu empfehlen.

Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…13

Zeit für einen Nachmittagskaffe mit Kuchen. Oder eher Nachmittagstee, weil ich nicht so der Kaffee-Freund bin. Direkt neben dem Kino in Wyk ist ein Eiscafé, das „Glenngelato“.

Natürlich gibt es hier Eis; pro Kugel 1 Euro; sowohl zum MItnehmen als auch in verschiedenen Eisbechern zum dort essen. Da das Café ebenfalls direkt an der Strandpromenade liegt, ist für einen unterhaltsamen Ausblick gesorgt. Das Interieur ist zwar etwas sehr spartanisch –  einheitlich weiß, klare Linien, auch im Geschirr, aber das tut dem Genuß keinen Abbruch. Hier läßt es sich sehr schön Tee trinken (z. B. ein Kännchen „Unser Bester“ für 3,80 €) und wenn es etwas kühl ist, werden für die Kunden draußen die Decken ausgepackt. Die Waffeln hier finde ich allerdings nicht so gut.

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Was hier sehr zu empfehlen ist, das ist der Apfelkuchen. Schon optisch war erkennbar, daß dieser hier selbst gemacht sein muß. Auf Nachfrage bei der (sehr freundlichen und netten) Bedienung stellte sich heraus, daß die Kuchen von den Chefs „zu Hause selber gebacken“ werden. Hier finden sich leicht säuerliche Äpfel auf einem sehr leckeren Boden aufgeschichtet wieder, jede Schicht noch deutlich erkenn -u. schmeckbar; das Ganze leicht mit Zimt gewürzt. Obendrauf hält eine dünne Schicht Tortenguß den Kuchen zusammen und fixiert die Mandelsplitter. Durch und durch saftig und seeeehhhr lecker!

Zur Saison gibt es hier auch Erdbeeren mit Sahne, sogar im Eisbecher zum Mitnehmen.

Wirsing, Sususi